von Dyherrn

(v. Dyhrn)

(vgl. auch die Wappen derer von Arnswaldt, von dem Borne und von Langenau)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 47, Nr. 2

New Wapenbuch 1605

Seite 51, Nr. 12

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seiten 729, 1133

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 457

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 8, Nr. 12

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 304

Neues Preussisches Adels-Lexicon

I, 451

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 6

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 613

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 39

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 92

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1870-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1833-1940

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 319

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 51


»Dyherrn.  Meißnischer Uradel mit dem Stammhause Dere (Diare) im Kr. Meißen, der mit Conradus de Dere 4. Aug. 1276 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und die sichere Stammreihe mit Hans von Dyherrn, Herrn auf Kölmichen, 1550 auf Contop, Pirnig und Pegadel, beginnt. - Böhmischer Freiherr Wien 12. Juli 1655 (für Georg Abraham von Dyhrn, K. K. Rat, und den jedesmaligen Ältesten des Geschlechts a. d. H. Ober-Herzogswaldau, Kr. Freistadt, oder wer von dem ältesten Freiherrn durch Testament dazu ernannt); preußische Anerkennung Potsdam 15. Mai 1754; die Familie bediente sich seit vor 1740 durchweg des Freiherrentitels; Nichtbeanstandung dieser Führung durch das Königlich preußische Heroldsamt Berlin 14. Jan. 1904. - W. (1655): Geviert mit gekröntem blauen Herzschild belegt, darin ein mit 3 sechsblättrigen roten Rosen belegter silberner Schrägrechts-Balken; 1 schwarz, 2 rot, 3 golden, 4 blau, sämtlich ohne Bild.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rechts rot-silbernen, links grün-silbernen Decken 9 schwarze Reiherfedern, auf dem linken mit rechts schwarz-goldenen, links blau-goldenen Decken ein mit dem Schrägbalken des Schildes belegter blauer Flügel.«  (S. 88, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Dyherrn.  Evang. - Schlesien. - Dieses Geschlecht erscheint urkundlich schon im 13. Jahrh. in Schlesien unter dem Namen Der, Dyr, u. Dihr.  Wappenverwandte hat es in den Geschlechtern Langenau, Chila und Czindalski.  Ursprünglich mochte dasselbe aus Sachsen stammen (vergleiche Siebmacher I. S. 170).  Es theilte sich früher in mehrere Linien, als Schönau, Gleiniz (Peter de Dyr in Villa Glynna Anno 1334), Streitelsdorf, Herzogwalde, Kölmichen und Gabel.  Georg Abraham von Dyherrn auf Herzogwalde und Dyherrnfurt, Oberamtskanzler v. Schlesien, wurde 1655 Freiherr, Friedr. v. Dyherrn u. Schönau, Erbh. auf Ulbersdorf und Distelwitz, desgl. 1693 des letztern Sohn Hans George, Frhr. von Dyherrn und Schönau, Erbh. auf Ulbersdorf, Gimmel, Resewitz &c., k. k. Rath, erhielt nebst s. Brüdern, Ernst Friedr. v. D. (blieb 1706 vor Turin), kais. Oberst, und Melch. Silvius auf Glambach, k. k. Kämm., Reichshofr. des Fürstenth. Brieg, Landhofmeister &c., im J. 1797 Titel und Würden eines Reichsgrafen (von Dyherrn, Freiherren zu Schönau).  Joh. Ernst Freiherr v. D. auf Herzogwalde (geb. 1711) wurde 1793 in den böhmischen, die Freiherren Max Emanuel auf Ulbersdorf, Ernst auf Reesewitz und Wilhelm Karl Adolf auf Gimmel, 1786 in den pr. Grafenstand erhoben.«  (S. 164, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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