Droste zu Hülshoff

(von Dr.-H.)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 453

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 40

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1853-1940

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 585

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 6; VII, 2. Abt. Seite 26

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 4, 59, 61


»Droste zu Hülshoff (des Stammes von Dekenbrock).  Katholisch. - Westfälischer Uradel mit dem Stammhause Dekenbrock (ursprüngl. Ekenbrock=Eichenbruch) bei Everswinkel, der mit Bernhardus de Thekincbroke miles, um 1200, Herrn des Oberhofes Dekenbrock, Kr. Warendorf, 1209 in einer Urkunde der Äbtissin zu Überwasser in Münster als Zeuge genannt (Westfäl. Urk.-Buch, Band III, Nr. 60), die Stammreihe beginnt.  Mit Engelbertus dictus de Deckincbroke, 1266 urkundlich (a. a. O., Band III, Nr. 765) erstmalig im Drostenamt des Münsterschen Domkapitels wird nach diesem im Geschlecht erblichen Amte mit Alhard, + 1399, der Name „Droste“, mit Johann, + 1438, nach dem 1417 erworbenen Gute Hülshoff der Name „Droste zu Hülshoff“ angenommen. - W. (Stammwappen): In Schwarz ein geflügelter silberner Barsch.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken eine silberne Fischreuse.  Wahlspruch: E carcere coelestia appeto!«  (S. 115, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Droste zu Hülshoff (a. d. H. der Herren von Deckenbroeck).  Katholisch. - Westfälischer Uradel mit dem Stammhause Deckenbroeck bei Münster i. W., der mit Bernhard von Deckenbroek 1209 urkundlich zuerst erscheint. - W.: In Schwarz ein aufgerichteter, geflügelter silberner Fisch mit rotem Kamm und Flossen.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernem Wulst und Decke eine silberne Fischreuse.«  (S. 159, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)


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