von Drandorf +


New Wapenbuch 1605

Seite 157, Nr. 9

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 738, 746, 1022; 2. Teil, Seiten 280, 426, 1134; 3. Teil, Seiten 236, 784, 1114

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 448

Hellbachs Adels-Lexikon

I, 294

Neues preussisches Adels-Lexicon

I, 440

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 566

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 332

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1917

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 315


»Drandorf.  Erloschen.  Evangelisch. - Uradel des sächsischen Kurkreises, der mit Diederich von Drandorp 1162 (s. von Hausen, Meißner Vasallen) und Henricus de Drondorp 1248-1261 (s. von Mülverstedt, Urkunden zur Geschichte der von Alvensleben) urkundlich zuerst erscheint.  Frühere Namensformen auch Drogendorf und Droyndorf. - W.: Gespalten, vorn in Blau eine halbe, rote Lilie am Spalt, hinten in Blau ein silberner Balken.  Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein Stutz verschränkter, schwarzer Hahnenfedern.«  (S. 268, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 18. Jg. 1917)

#

»v. Drandorf.  Glieder des alten Meißnischen Geschlechts v. Drandorf - dessen hervorragendster Vertreter jener Johann v. D. aus Schlieben ist, der am 14. Februar 1435 in Worms für seinen Glauben in den Feuertod ging - kommen seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts in der Oberlausitz vor.

Wappen: Ein Oblatensiegel Heinrichs v. D. vom Jahre 1622 zeigt den Schild gespalten: rechts ein Balken, links an der Teilungslinie eine halbe Lilie.  Kein Helm.  Unter dem oberen Schildrand die Initialen H. V. T.  Ein Lacksiegel Wolf Friedrichs v. D. vom Jahre 1632 (beide Siegel befinden sich in den Lehnsakten Pottschapplitz) zeigt rechts an der Teilungsstelle die halbe Lilie, links den Balken.  Der anscheinend gekrönte Helm ist rechts und links mit je fünf Hahnenfedern besteckt.  Vergl. Siebmacher I, Taf. 157, Nr. 9.«  (S. 315, Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815, Band 1, 1912)


zurück