von Dobeneck

Stammsitz Dobeneck, s. Plauen
(eines Stammes mit denen von Falkenstein)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 51, Nr. 2

New Wappenbuch 1605

Seite 151, Nr. 3

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

2. Teil, Seiten 9, 334, 377, 740, 741; 3. Teil, Seiten 109, 113, 115, 209, 221-230, 313, 580, 709, 1168, 1170

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 433

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 184

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 283

Preußisches Adels-Lexicon

Seite 400

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1858-1940

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 511

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 24

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 54

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 81, 82

Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels

II, VI

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 4, 58, 69


»Dobeneck.  Lutherisch. - Ostfränkischer Uradel, auch Vasman genannt, der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach dem Vogtlande und in den Besitz der Burgen Falkenstein und Dobeneck bei Plauen kam, deren Namen die Söhne Mainhellers (Mainhelms?), Johann und Berthold, um 1250 annahmen und damit die Begründer der beiden Geschlechter wurden.  Berthold sowie die Brüder Arnold und Conrad von Dobeneck treten 25. Juli 1279 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden und Berthold Schmidt, „Regesten für das Fürstentum Reuß“) auf, während die sichere Stammreihe mit Johann von Dobeneck, 1314, Burgmann zu Gottsmannsgrün 1318, beginnt. - W. (Stammwappen): In Silber ein roter Hut mit verschlungenem roten Sturmband.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Hut, besteckt mit 10 silbernen Hahnenfedern.«  (S. 111, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Dobeneck.  Lutherisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause in der Nähe von Plauen (nicht mehr im Besitz), dessen Stammreihe mit Hans von Dobeneck auf Dobeneck und Gottsmannsgrün 1296 beginnt; immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 9. Okt. 1826. - W.: In Silber ein roter Kardinalshut mit roten Schnüren.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke der Hut besteckt mit 10 silbernen Hahnenfedern.«  (S. 150, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)

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»Dobeneck.  Jm silbernen Felde einen rothen, dem Cardinalshute ähnlichen Hut, der an beyden Seiten mit einer Schnur gleicher Farbe durchzogen, welche unterwärts viermal in gerader Linie, oder quer in einander geschlungen, und jedes unterste Ende mit einem Quaste von drey Troddeln gezieret ist.  Auf dem Helme ist das Wapenbild wiederholet, nur mit dem Unterschiede, daß die Schnur zwar oberwärts, da wo sie am Hute befestiget, hingegen unten gar nicht gesehen wird.  Der Hut ist hier mit zehn silbernen Hanenfedern besteckt, deren fünfe auf jeder Seite sich neigen und übereinander hervorstehen.  Helmdecken silbern und roth.  So finde ich das Wapen dieses Sächsischen Geschlechts in einem Stammbaume, auch in Fürstens W. B. 1 Th. S. 151 n. 3. angezeigt.«  (Nr. 184, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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