von Dincklage

Stammsitz Dinklage, sw. Vechta


New Wapenbuch 1605

Seite 188, Nr. 6

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 182

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 115

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1861-1942

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 6; III, 2. Abt., 2. Band, Seite 49; III, 5. Abt. Seite 3

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 58


»Dincklage.  Westfälischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (im Besitz bis 5. Mai 1667) im Amte Vechta, vormals Großherzogtum Oldenburg, der mit Johannes de Thinclage 1231 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Bd. III, Nr. 293) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Herbort von und zu Dincklage 1400 beginnt. - Hannoversche Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels Hannover 12. Jan. 1844 (für den Drosten von Dincklage zu Malgarten, den Forstmeister von Dincklage zu Voerden und die Gutsbesitzer von Dincklage zu Campe und Schulenburg und ihre Nachkommenschaft). - W. (Stammwappen, ältestes Siegel von 1299): In Silber balkenweise 3 gold-besamte 5blätterige rote Rosen, darunter 3 (2, 1) rote Schragen (liegende Andreaskreuze).  Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein Kranz von roten Rosen und roten Schragen abwechselnd, daraus fächerartig 3 silberne Fähnchen an Turnierlanzen, je belegt mit einer Rose und einem Schragen.  Wahlspruch: Fürchte Reue.«  (S. 76, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»von Dincklage, Uradel.  Die Familie gehört zu dem landsässigen Adel und besitzt die Güter Schulenburg im Osnabrückschen, so wie Osterwedde und Campe im Aremberg-Meppenschen.  Sie erscheint schon in Urkunden von 1231, 1233 und 1242.«  (S. 115, Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840)

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»Dincklage.  Jm silbernen Felde drey neben einander stehende sechsblätterige, golden besaamete rothe Rosen, unter selbigen drey kleine schwebende rothe Andreaskreuze, 2, 1.  Helm: drey Rosen, wie die im Schilde, aus welchen drey silberne Fahnen an langen rothen Stangen hervorkommen.  Jede dieser Fahnen, deren zwey sich rechts kehren, ist sowohl mit der Rose, als mit einem Andreaskreuze belegt, die nebeneinander, doch dergestalt liegen, daß erstere gegen die Stange zugekehrt sind.  Helmdecken silbern und roth.  Zeichnung von 1585.  Westphälisch.

An einem Pettschafte habe ich die Rosen sowohl, als Kreuze in die Ründung gesetzt bemerkt, so daß jene oben, diese unten im Felde einen halben Cirkul formiren.  Jn den Fahnen fehlten die Rosen.  Ein anderes zeigte die Kreuze in einer Reihe gestellet und den Helm gekrönt.

Fürstens W. B. 1 Th. S. 188. n. 6. hat zwischen jeder Rose auf dem Helme ein Andreaskreuz, die Stangen der Fahnen sind golden, und die Kreuze in den Fahnen stehen alle auf der rechten Seite.«  (Nr. 182, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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