von Dieskau

Stammsitz Dieskau, sö. Halle


New Wapenbuch 1605

Seite 162, Nr. 4

Theatrum Saxonicum 1608

I, 129

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 424

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 221-238; 2. Teil, Seiten 539, 1214; 3. Teil, Seiten 906, 1042, 1157

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

III, 9, Nr. 5

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 180

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 276

Preußisches Adels-Lexicon

Seite 417

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 115

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 485

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 24; VII, 2. Abt. Seite 26

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 81

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 53

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1905-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1874-1942

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 302

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 58


»Dieskau.  Evangelisch. - Obersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause zwischen Halle und Leipzig, der mit Otto de Disgowe 4. Juli 1225 urkundlich (vgl. von Mansberg, „Erbarmanschaft Wettin. Lande“, IV, S. 19) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Otto, 1265, beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen Disgawe, Disgowe, Tizkowe, Dizcowe, Dyskow und Diskau.  Vormals Erbküchenmeister des Erzstiftes Magdeburg. - W.: In Blau ein flugbereiter, von einem roten Schräglinks-Balken überzogener silberner Schwan.  Auf dem rot-blau-silbern bewulsteten Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein gestürzter roter Hut mit aufwärts-gerichteten goldenen Schnüren zwischen offenem rechts blauen, links silbernen Fluge mit blau-silbernen bzw. rot-silbernen Schwingen.«  (S. 117, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Dieskau.  Im Mannesstamme erloschen.  Evangelisch. - Obersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause zwischen Halle und Leipzig, der mit Otto de Disgowe 4. Juli 1225 urkundlich (vgl. von Mansberg, „Erbarmanschaft Wettin. Lande“, IV, S. 19) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Otto 1265 beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen Disgawe, Disgowe, Tizkowe, Dizcowe, Dyskow und Diskau; vormals Erbküchenmeister des Erzstiftes Magdeburg. - Reußischer (J. L.) Freiherr Osterstein bei Gera 12. Febr. 1853 (für Karl Heinrich Wilhelm von Dieskau). - W. (Stammwappen): In Blau ein flugbereiter von einem roten Schräglinks-Balken überzogener silberner Schwan.  Auf dem rot-blau-silbern bewulsteten Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein gestürzter roter Hut mit aufwärts gerichteten goldenen Schnüren zwischen offenem blauen bzw. silbernen Fluge mit blau-silbernen bzw. rot-silbernen Schwingen.«  (S. 76, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Dieskau.  Evangelisch. - Obersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause zwischen Halle und Leipzig, der mit Otto de Disgowe 4. Juli 1225 zuerst urkundlich erscheint.  Die Namensform wechselte zwischen Disgawe, Disgowe, Tizkowe, Dizcowe, Dyskow und Dieskau.  Erbküchenmeister des Erzstiftes Magdeburg. - W.: In blauem Schilde mit goldenem Rande ein flugbereiter rechtsgekehrter silberner Schwan, überzogen von einem roten Schräglinksbalken.  Auf dem rot-blau-silber bewulsteten Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken zwischen offenem blauen bezw. silbernen Fluge mit blau-silbernen, bezw. rot-silbernen Schwingen ein gestürzter roter Hut mit aufwärts gerichteten goldenen Schnüren.«  (S. 225, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 6. Jg. 1905)

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»Dißkaw.  Jst auch ein vhraltes adeliches Geschlechte, Jnmassen denn Friederich von Dißkaw, vffm fünften Thurnier Anno 996. zu Braunschweig, So wol Anno 1119. Wolff von Dißkaw, vffm neundten Thurnier zu Göttingen gehalten, im Beruff gewesen.

Paulus Jovius in seiner Historien im 39. Buch gedencket Otto von Dißkaw, welchen er in seiner Sprache Ottonem Votiscum nennet, daß er ein Oberster vber zehen Fehnlein Landesknechte, die Vngerische Festung Pest wider den Türcken ritterlich vertheidiget, dannenhero er vnd vmb anderer tapffern Thaten willen endlich zum Ritter geschlagen.

Was auch Hans von Dißkaw vor ein fürnemer vnd trefflicher Held vnd Kriegsmann gewesen, vnd Churfürst Moritzen zu Sachsen hochlöblichster Gedechtnis, in der Belagerung der Stadt Leipzig im Jahr Christi 46. vnd 47. trewlich Beystand geleistet, wird in der Beschreibung der Stadt Leipzig ausführlicher Bericht geschehen.

Zu vnserer Zeit ist Herr Otto von Dißkaw der elter, Ritter vff Finsterwalde, Churfürsten Hans Friederichen Raht vnd Hoffmeister, ein ansehnlicher Mann, vnd dessen Söhne Otto daselbsten, vnd vff Glessien, Churfürsten Augusti, Christiani, vnd derselben jungen Herrschafft geheimbter Cammerer vnd Landraht, Dessen Söhne hinwieder von der Bünawin aussm Hause Tröben, Ott Heinrich Dieterich, vnd Otto, Jtem dessen Bruder Hans zum Alten Döber, So wol Otto Dißkaw zum Knauthain, Jtem Carl Dißkaw zu Zschochern bey Leipzig, Jtem Geisler von Dißkaw &c.  Sind alles vorneme, verstendige vnd gelerte vom Adel, vnd die jhnen die wahre Religion, Gottesfurcht, vnd andere adeliche Tugenden höchstangelegen seyn lassen, Befreunden sich mit den fürnembsten Adelsgeschlechtern in Meyssen.«  (p. 129, Theatrum Saxonicum, 1. Theil, 1608)


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