von Diepenbroick +

(v. D.-Empel, v. D.-Grüter, von Gronsfeld-D., van Gr. Diepenbroeck)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 51, Nr. 1

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 421

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 17, Nr. 11

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 123 (Gronsfeld)

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 114

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1855-1940 (Grüter)

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1829-1919 (Gronsfeld)

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 6; VII, 2. Abt. Seiten 6, 26

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 127

Nederland’s Adelsboek

1909, 1913


»(Diepenbroick-)Grüter (des Stammes von Grüter).  Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark, der mit Heinricus de Grüter als Zeugen des Grafen Adolph IV. von der Mark 1346 urkundlich (Stadtarchiv Camen) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hermann, 1479, Herrn auf Werdringen, beginnt. - Preußische Namen- und Wappenvereinigung als „Diepenbroick-Grüter“ 29. Jan. 1824 (für die Nachkommen des + Johann Adolf Gustav Adam von Grüter, dessen erste Gemahlin Wilhelmine geb. Freiin von Diepenbroick die Letzte ihrer Linie gewesen war); preußischer Freiherr (primog.) Berlin 15. Okt. 1840 (für Ludwig von Diepenbroick-Grüter Königl. preuß. Landrat) und Erdmannsdorf 24. Sept. 1841 (für dessen fünf Brüder); laut preußischem Diplom Baden-Baden 2. Aug. 1861 wurde der Freiherrenstand auf die gesamte eheliche Nachkommenschaft dieser sechs Brüder ausgedehnt (vgl. Jahrg. 1885). - W. (1824): Geviert; 1 und 4 in Rot 2 abwärts-geschrägte Schwerter mit schwarzem Griff, goldenem Stichblatt und Knopf (v. Diepenbroick), 2 und 3 in Silber zwei rote Schildchen nebeneinander (Stammwappen).  2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten die Schwerter, auf dem linken gekrönten ein ein rotes Schildchen einschließendes natürliches Hirschgeweih.«  (S. 248, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»von Diepenbroick.  Protestantisch. - Preußen (Nassau). - Uradel.  Wappen: Jn Roth zwei mit den Spitzen abwärts gekehrte, gekreuzte Schwerter mit schwarzen Griffen. - Kleinod: auf roth-silbernem Wulste die zwei Schwerter. - Decken: roth-silbern.

Die von Diepenbroick sind ein westphälisches, dem Münsterlande entsprossenes Adelsgeschlecht, dessen Stammschloß gleichen Namens im heutigen Kreis Borken der Provinz Westphalen lag, jedoch im 15. Jahrhundert in andere Hände kam; dagegen erwarb die Familie reichen Grundbesitz in anderen Theilen Westphalens, am Niederrhein, dem Herzogthum Geldern, in Hannover und Braunschweig; ein Zweig derselben, welcher am 22. Juli 1719 die reichsgräfliche Würde erhielt, blüht zur Zeit in Württemberg unter dem Namen Gronsfeld-Diepenbroick; eine Erbtochter brachte 1803 den Namen v. Diepenbroick an die Familie von Grüter, welche sich seitdem Diepenbroick-Grüter schreibt.«  (S. 127, Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter, 4. Jg. 1879)


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