von Dassel

(v. D.-Wellersen)


New Wapenbuch 1605

Seite 172, Nr. 14

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 164

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 262

Preußisches Adels-Lexicon

Seite 399

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 110

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 424

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 52

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 23

Jahrbuch des Deutschen Adels

III, 100

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 22, 111


»Dassel.  Evangelisch-lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der sich nach der Stadt Dassel, dem Stammsitz der + Grafen von Dassel, nennt und mit Mechthildis, Tochter des + Ritters Hermann von Dasle, 29. Juli 1348 urkundlich (Orig. im Archiv zu Münster), sowie mit Hermannus de Dasle 1. Nov. 1359 urkundlich (Orig. im Archiv zu Hoppensen, abgedr. in Hardelands „Geschichte der Stadt Einbeck“) als im Besitz von Hoppensen bei Einbeck, das noch jetzt dem Geschlechte gehört, erscheint.  Mit Hermann beginnt auch die beurkundete Stammreihe.  Das Geschlecht, das bereits seit Mitte des 13. Jahrh. erwähnt wird, insbesondere im Gefolge der Grafen von Dassel und Grafen von Schaumburg auftritt, sowie der Hildesheimischen Ritterschaft bis zu deren Auflösung angehört, kommt um 1430 aus dem Einbeckischen nach Lüneburg, wo es ratsverwandt wird. -

W.: In Silber ein roter Balken vor 3 in ein Schächerkreuz gestellten grünen Lindenblättern.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender 3blättriger grüner Lindenzweig zwischen 2 je mit einem roten Balken belegten silbernen Büffelhörnern.«  (S. 142, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 41. Jg. 1942)

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»Dassel, auch Dassel-Wellersen.  Evangelisch. - Preußen (Hannover und Pommern). - Patrizier von Einbeck und Lüneburg, die sich nach dem Städtchen Dassel, dem Stammsitze der erloschenen Grafen von Dassel, nennen und mit Hermann von Dasle, 1183-1188, urkundlich zuerst genannt werden. - W.: In Silber ein roter Balken vor drei ins Schächerkreuz gestellten grünen Lindenblättern.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein wachsender Lindenzweig mit drei grünen Blättern zwischen zwei, je mit einem roten Balken belegten silbernen Büffelhörnern.«  (S. 212, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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