von Canitz

(v. C. und Dallwitz, v. Kanitz)

Stammsitz Canitz, w. Riesa


New Wapenbuch 1605

Seite 61, Nr. 8

Theatrum Saxonicum 1608

I, 113

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 320

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 300-317; 3. Teil, Seiten 121, 452, 497, 767, 988, 1113

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 146, 147

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 218

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 357

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 14

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 208

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 28

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 71

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 45

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1919-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1865-1882

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1839-1942

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 248


»Canitz und Dallwitz (Kanitz).  Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Konrad von Canitz, Zeugen 9. Nov. 1214, zuerst urkundlich (s. v. Mülverstedt, Diplomatarium Ileburgense I, S. 5) erscheint.  Der namengebende Stammsitz ist Canitz bei Wurzen, Sachsen, frühzeitig auch Dallwitz (Thallwitz) bei Wurzen, nach dem die Stämme in Sachsen und Schlesien sich ihren Beinamen wählten.  Der mit dem Orden nach Preußen gekommene, dort schon 1490 mit Allenburg, Kr. Wehlau, angesessene und reich begüterte Stamm hat die Schreibweise Kanitz angenommen.  Der durch Mitbelehnungen erwiesene Zusammenhang der drei Stämme hat sich bisher urkundlich nicht erweisen lassen.  Der blühende schlesische Stamm bedient sich seit längerer Zeit des Freiherrntitels. - Das älteste Siegel des Ulcz Canitz findet sich an einer Urkunde vom 20. Sept. 1347. - W.: In Silber ein von vier roten Rosen bewinkeltes rotes Andreaskreuz (s. Posse, Die Siegel des Adels Wettiner Lande, Band II, S. 97, und Taf. 44).  Zwei Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem vorderen, ungekrönten ein mit Hermelin verbrämter Fürstenhut, darauf ein mit 8 goldenen Fackeln (1461: drei Pfauenfedern; s. Posse a. a. O.) bestecktes goldenes Rad; auf dem hinteren, gekrönten ein in 5 Reihen rot-silbern geschachter, mit weißem Pelz verbrämter Spitzhut, besteckt mit drei rot-gold-silbernen Straußenfedern über goldenem Knopfe.«  (S. 223, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 20. Jg. 1919)


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