von Burkersroda

(v. Burckersroda, von Zech gen. v. B.)

(eines Stammes mit denen von Heßler;
vgl. auch das Wappen der von Beust)


New Wapenbuch 1605

Seite 165, Nr. 2

Theatrum Saxonicum 1608

I, 313

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 303

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 1016; 2. Teil, Seite 281-289; 3. Teil, Seite 128

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 130, 131

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 207

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 155

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 45

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 27

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 42

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1905-1938

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1831-1942

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 230

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 10, 22, 54, 56, 81


»Zech, sonst von Burckersroda genannt (des Stammes von Burckersroda).  Evangelisch. - Thüringischer Uradel (eines Stammes mit denen von Heßler), der mit Volknant de Burkhartrod, Zeugen indictione VII, VIII Cal. Nov., 1144 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Magdeburg) zuerst erscheint und mit Friedrich von Burkersroda, Herrn auf Starsiedel, 1487, die Stammreihe beginnt.  Ob als Stammhaus Burkersroda bei Eckartsberga, Provinz Sachsen, oder Burkhartroda bei Tiefenort, Kr. Eisenach, in Betracht kommt, steht dahin.  Die Namensform wechselte zwischen Burckhartsrode, Borgersrode, Borkersrode und Burkersroda. - Preußischer Graf als „Graf von Zech, sonst von Burckersroda“ (durch Übertragung des dem Bernhard von Zech Dresden 14. Aug. 1745 im kursächs. Reichsvikariat erteilten Reichsgrafenstandes infolge stattgehabter Adoption) laut Diplom Paris 18. Sept. 1815 (für Johann Christian August von Burckersroda). - W. (1815): Geteilt und 2 mal gespalten (6 Felder); 1 in Silber 3 linksgekehrte rote Spitzen (Stammwappen), 2 und 6 geteilt, oben in Schwarz ein gekrönter goldener Löwe, unten von Blau und Silber in 4 Reihen zu 4 Plätzen geschacht (Stammwappen Grafen von Zech), 3 und 5 in Gold ein gold-gekrönter schwarzer Adler am Spalt, 4 in Blau ein schrägrechts gestellter goldener Ast, oben mit 3 grünen Blättern und einer goldenen Traube, unten mit zwei grünen Blättern und einer goldenen Traube.  Grafenkrone und 4 Helme; 1. rot-silbern bewulstet mit gleichen Decken eine wachsende Jungfrau in von Rot und Silber gespaltenem Gewande, die auf der Brust einen grünen Rautenkranz hält und auf altdeutschen roten Frauenhut hinter 7 abwechselnd silbernen und roten Straußenfedern 4 nach rechts-, 3 nach linksgekehrte abwechselnd rote und silberne Fähnlein trägt, 2. gekrönt mit blau-goldenen Decken ein von Blau und Gold schrägrechts bzw. schräglinks übereck-geteilter offener Flug, dessen beiden Felder mit je einem goldenen Stern belegt sind, 3. gekrönt mit blau-silbernen Decken 3 (blau, silbern, blau) Straußenfedern, 4. gekrönt mit schwarz-goldenen Decken ein wachsender goldener Löwe.«  (S. 665, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Burkersroda.  Evangelisch. - Thüringischer Uradel (eines Stammes mit denen von Heßler), der mit Volknant de Burkhartrod 1144 zuerst urkundlich erscheint.  Ob das Stammhaus der Ort Burkersroda bei Eckartsberga, Provinz Sachsen, ist oder in dem Dorfe Burkhardtroda im Justizamte Tiefenort, Kr. Eisenach, zu suchen sei, steht nicht fest.  Die Namensform wechselt zwischen Burckhartsrode, Borgersrode, Borkersrode und Burkersroda. - W.: In Rot drei nach links gerichtete silberne Querspitzen.  Auf dem Helme mit silbern-roten Decken eine wachsende, von Silber und rot gespalten gekleidete Jungfrau, die auf der Brust einen grünen Rautenkranz hält und deren Kopf mit sieben silbernen und roten Fahnen besteckt ist.«  (S. 203, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 6. Jg. 1905)

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»Die von Burckersroda haben jederzeit den Ruhm gehabt, daß es vnter jhnen viel gelarte vnd vorsichtige Personen gegeben, inmassen dann zu vnserer Zeit, Herman von Burckersroda Heuptman zu Lützen, in sonderm Ansehen gewesen, so wol Christoff Wolff auff Keltzen, vnd dann Bernhard Julius, Johan Friederich vnd Diderich Gebrüdere zu Ketzschaw, vnter Merseburg, dann Samson von Burckersroda zu Marckrälitz im Ampt Freyburg, vnnd andere örter nachmals sind.«  (p. 313, Theatrum Saxonicum, 1. Theil, 1608)


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