von Brünneck

(v. Br.-Bellschwitz)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 19, Nr. 1

New Wapenbuch 1605

Seite 71, Nr. 2

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 38

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1901-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 55, 56


»Brünneck.  Evangelisch. - Uradel, der mit Reincz Brunichin 1346-50 urkundlich (Glatzer Mannrechtsprotokollbuch im Pfarrarchiv Ullersdorf, Kr. Glatz, abgedr. in den Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz, Bd. V) in der Grafschaft Glatz auftritt und sich Mitte des 16. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg, Ende des 17. Jahrh. in Westpreußen ansässig machte.  Die Namensform wechselte zwischen Brunich, Brünich, Brunching, Brinnig, Brünnig und schließlich Brunneck und Brünneck. - W.: In Schwarz eine von 2 zugekehrten silbernen Wolfseisen begleitete silberne Lilie (ursprünglich ein von einem Stabe durchstoßenes Andreaskreuz).  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (schwarz-silbern-schwarze) Straußenfedern.«  (S. 84, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Brünneck.  Evangelisch. - Preußen (Westpreußen und Brandenburg). - Schlesischer Uradel. - W.: In Schwarz eine silberne Lilie, begleitet von zwei zugekehrten silbernen Wolfseisen.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke drei grüne Hahnenfedern. -

Die Brünneck treten mit Reincz Brunchin 1346 zuerst urkundlich in der Grafschaft Glatz auf.  Ihr Wappen zeigte ursprünglich zwei durch einen Dorn verbundene abwärts geschrägte Gurte mit Schnallen (woraus später die Lilie entstanden ist), begleitet von zwei zugekehrten Wolfseisen.  Später finden wir sie in Mittelschlesien und endlich in Ost- und Westpreußen, wo sie bald ansehnlichen Grundbesitz erwarben. - Die bis in das vorige Jahrhundert vielfach schwankende Namensform ist von den allein noch blühenden Nachkommen des Generalfeldmarschalls Wilhelm Magnus von Brünneck seit etwa 1800 in letzterer Form einheitlich beibehalten worden.«  (S. 150, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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