von Brühl

(v. Br.-Renard)


Genealogische Adels-Historie

2. Teil, Seite 194-199

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 264

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 5, Nr. 1

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 50; 1811, I, 480

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 195

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1825-1942

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 280

Siebmacher’s großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 1; III, 1. Abt. Seite 4

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

II, 99

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 212

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 56, 112


»Brühl (Brühl-Renard).  Thüringischer Uradel, der wahrscheinlich mit dem Ministerialen Heinrich aus dem Brühl, 1344 urkundlich (Heydenreich, cod. dipl. Hohenst., A VIII, 2. d., Nr. 1, S. 148) auftritt und mit Heinrich vom Brühl 1424/25, + 1446, wohl zu Wenigentennstedt begütert, die Stammreihe beginnt. - W. (1737, 1738): Geviert; 1 und 4 von Gold und Rot gespalten, belegt mit einem gold-gekrönten Doppeladler, dessen rechte Hälfte schwarz, die linke silbern ist, 2 und 3 in Blau ein silberner Sparren (Stammwappen).  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken 5 natürliche Pfauenfedern (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken der Doppeladler, auf dem linken mit rot-silbernen Decken eine gold-gekrönte, von Schwarz und Gold 5mal geteilte Säule, besteckt mit 3 natürlichen Pfauenfedern.  Schildhalter: 2 einwärts-sehende gekrönte goldene Löwen. -

I. Linie (lutherisch). - Stammvater: Graf Friedrich Wilhelm, * 1699, + 1760. - Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ und Wappenbesserung Wien 16. April 1738, kursächsische Anerkennung 25. Aug. 1738.

II. Linie. - Stammvater: Graf Heinrich, * 1700, + 1763. - Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ und Wappenbesserung Wien 27. Mai 1737; kursächsische Anerkennung 6. Juni 1737.

Preußische Namen- und Wappenvereinigung als „Graf von Brühl-Renard“ (am Fideikommiß) Potsdam 20. Okt. 1909; W. (1909): Geviert und belegt mit Herzschild (s. o.); 1 und 4 wie oben, 2 und 3 in Blau ein flüchtiger goldener Fuchs (Grafen v. Renard).  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der Doppeladler, auf dem mittleren wie Stammhelm (s. o.), auf dem linken mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken ein mit silbernem Turban umwundener natürlicher Türkenkopf mit 3 Blutstropfen am Halse zwischen offenem schwarz-silbernen Fluge (Grafen v. Renard).  Schildhalter: 2 goldene Löwen, der rechte gekrönt.«  (S. 124 & 127, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)


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