von Broizem


Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 22

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 208

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1930-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 58


»Broizem.  Evangelisch. - Braunschweigischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Braunschweig, der mit Bertoldus de Brothsien 1234 urkundlich (vgl. Urk.-Buch der Stadt Braunschweig II. Bd., S. 32) und mit den Brüdern Ludolf, Laienbruder und Pfründener des Klosters Steterburg, Martin, Mönch von St. Aegidii zu Braunschweig und Johann von Broizem, Söhnen des Ritters Martin von Broizem, nebst ihrem Oheim Ludolf von Broizem 1273 urkundlich (vgl. a. a. O., S. 116) zuerst auftritt.  Im 14. Jahrhundert trat das Geschlecht in das Patriziat der Stadt Braunschweig mit beträchtlichem Hausbesitz über.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Jordan von Broizem 1359. - W.: In Silber 4 (1, 2, 1) kreuzförmig gestellte von einander abgewendete rote Lilien.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener roter Flug, beiderseits mit silbernen Balken belegt, auf welchen je 2 aufgerichtete rote Lilien nebeneinander.«  (S. 52, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)


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