von Bothmer

Stammsitz Bothmer, s. Walsrode


New Wapenbuch 1605

Seite 181, Nr. 7

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seiten 378, 420, 1165; 3. Teil, Seite 436

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 220

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 115-117

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 172

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 93

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 265

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 276

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 595

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 32

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 20

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 4; VII, 2. Abt. Seite 23

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 44, 45

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 31

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1902-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1896-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1831-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 4, 56, 60, 98


»Bothmer.  Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause am Einflusse der Leine in die Aller, der mit Ulricus de Botmere, Ritter, zwischen 1170 und 1185 urkundlich (Archiv des Stiftes Loccum, Nr. 7, abgedr. bei W. von Hodenberg, Calenberg. Urk.-Buch) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Dietrich um 1300 beginnt. - Reichsfreiherr Wien 9. Nov. 1696 (für Julius August von Bothmer, Kurfürstl. braunschw.-lüneb. Geheimer Rat, Hofrichter und Landdrost); Reichsgraf Wien 4. Nov. 1713 (vom Kaiser Karl VI. für Johann Caspar und dessen Brüder Johann Friedrich, Julius August und Ludolph Christian, die sich dahin einigten, daß nur der Älteste den Grafentitel in Verbindung mit dem Majorat führen sollte). - W. (1713): Geviert und belegt mit gekröntem blauen Herzschild, darin ein silbernes Boot (Stammwappen); 1 und 4 in Gold der gekrönte alte schwarze Reichsadler, 2 und 3 in Rot ein rechts-gekehrter rot-bezungter goldener Löwe.  3 gekrönte Helme mit rechts mit blau-silbernen, links rot-goldenen Decken; auf dem rechten der Reichsadler, auf dem mittleren das Boot, in dem eine mit 5 natürlichen Pfauenfedern besteckte silberne Säule steht (Stammwappenhelm), auf dem linken ein mit einem schwarzen Sparren belegter silberner Mauergiebel, aus dem der goldene Löwe hervorwächst.«  (S. 105, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Bothmer. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause am Einflusse der Leine in die Aller, der mit Ulricus de Botmere, Ritter, zwischen 1170 und 1185 urkundlich (Archiv des Stiftes Loccum Nr. 7, abgedr. bei W. von Hodenberg, Calenberg. Urk.-Buch) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Dietrich um 1300, beginnt. - W. (= dem der Grafen von Bothmer): Geviert und belegt mit gekröntem blauen Herzschild, darin ein silbernes Boot (Stammwappen); 1 und 4 in Gold der gekrönte alte schwarze Reichsadler, 2 und 3 in Rot ein rechtsgekehrter rot-bezungter goldener Löwe.  3 gekrönte Helme mit rechts mit blau-silbernen, links rot-goldenen Decken; auf dem rechten der Reichsadler, auf dem mittleren das Boot, in dem eine mit 5 natürlichen Pfauenfedern besteckte silberne Säule steht (Stammwappenhelm), auf dem linken ein mit einem schwarzen Sparren belegter silberner Mauergiebel, aus dem der goldene Löwe hervorwächst.  Schildhalter: 2 widersehende schwarze Wölfe, jeder mit einer silbern-gefransten Fahne, die rechts in Gold den schwarzen Reichsadler zeigt, links rot ohne Bild ist.«  (S. 33, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Bothmer.  Evangelisch und katholisch. - Deutsches Reich (Preußen, Bayern, Mecklenburg-Schwerin). - Niedersächsischer Uradel, der mit Ulricus de Botmere, Ritter, 1174 zuerst urkundlich erscheint. - W.: In Blau ein silbernes Boot.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken das Boot, in dem eine mit einem Federbusche von fünf Federn besteckte und mit einem roten Bande viermal schrägrechts umwundene silberne Säule steht.«  (S. 164, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 3. Jg. 1902)

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»Bothmer.  Evangelisch. - Preußen (Provinz Hannover). - Niedersächsischer Uradel.  A. Haus Lauenbrück.  (Siehe den gleichnamigen Artikel, II. Linie, im Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Jahrgang 1890.)

B. Haus Bennemühlen.  Nachdem Freiherr Ferdinand, Königlich preußischer Kammerherr &c., urkundlich nachgewiesen, daß sein Urgroßvater Georg Friedrich von Bothmer am 4. August 1712 von Hans Kaspar Freiherrn von Bothmer adoptiert worden, auch dessen Nachkommen von der Kurfürstlich resp. Königlich hannoverschen Regierung stets der Freiherrentitel beigelegt worden ist, ward seine Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels für sich und seine Nachkommen vom Königlich preußischen Heroldsamte mittels Reskripts d. d. Berlin 14. Dezember 1881. anerkannt.  Eine gleiche Anerkennung erhielten sein Vetter Bernhard, Königlich preußischer Landrichter zu Greifswald, und dessen Bruder Ferdinand, Königlich preußischer Premierleutnant im neumärkischen Dragonerregiment Nr. 3, mittels Reskripts des Königlich preußischen Heroldsamtes d. d. Berlin 22. November 1882; ebenso erhielten deren beide ältere, in Oesterreich naturalisierten Brüder: Freiherr Albert, Königlich preußischer Regierungs-Assessor a. D., und Freiherr Wilhelm, K. u. K. Oberst und Kommandant des 7. Dragonerregiments, vom K. K. Ministerium des Innern zu Wien die Berechtigung zuerkannt, sich des Freiherrentitels in der Eigenschaft eines ausländischen Adels zu bedienen (Reskript d. d. 23. August 1884 der K. K. oesterr.-ungar. Botschaft zu Berlin).«  (S. 94, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 46. Jg. 1896)

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»Bothmer.  Lutherisch. - Mecklenburg-Schwerin, Bayern und Preußen (Provinz Hannover). - Niedersächsischer Uradel; Reichsfreiherr d. d. Wien 9. November 1696, Reichsgraf d. d. Wien 4. November 1713.  -

I. Linie.  Königlich bayerische Bestätigung des Grafenstandes 9. September (immatrikuliert 8. Dezember) 1817. - Besitz: die Majorats-Grafschaft Bothmer (seit 1715) im Amte Grevesmühlen des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin, bestehend aus den Gütern Bothmer mit Apreshagen, Hofzumfelde, Goldbeck, Brook, Grundeshagen, Elmenhorst, Christinenfeld, Parin, Roloffshagen und Moor, ferner aus dem Flecken Klütz, sowie den Dörfern Hohensschönberg, Ober- und Nieder-Klütz, Tarnewitzerhagen, Steinbeck, Elmenhorst, Brook, Gutow, Kussow und Moor (zusammen 1 1/4 QM.)

II. Linie.  Preußische Anerkennung des Grafenstandes d. d. Berlin 28. Januar 1889.«  (S. 147, 148 & 150, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 63. Jg. 1890)


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