von Bomsdorff

(von Wackerbarth gen. v. B.)


New Wapenbuch 1605

Seite 146, Nr. 7

Erneuert- und Vermehrtes Wappen-Buch 1703

II, 22, Nr. 11

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 192

Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 160; 2. Teil, Seite 1076; 3. Teil, Seiten 130-138, 612, 942

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 164

Neues preussisches Adels-Lexicon

I, 276

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1858-1942 (Wackerbarth)

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1826, 1869

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 550

Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 23

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 37

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 26

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 177

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 51, 53


»Wackerbarth gen. von Bomsdorff (des Stammes von Bomsdorff).  Evangelisch. - Nach der Niederlausitz gekommener Uradel, der im Magdeburgischen 1311 urkundlich und in der Lausitz 1388 urkundlich (vgl. Riedel, Cod. dipl. brandenb., Band XVII, 463 und Band XX, 367) zuerst erscheint.  Königlich sächsischer Freiherr als „Freiherr von Wackerbarth gen. von Bomsdorff“ 12. Dez. 1811 (Diplom 10. April 1816 für Adolf Leberecht von Bomsdorff a. d. H. Weissagk, Adoptivsohn des Ludwig Freiherrn von Wackerbarth aus + Lauenburger Uradelsgeschlecht). - W. (1811): Geviert mit einem von Silber und Blau schrägrechts geteilten Herzschild belegt, auf dessen Teilungslinie 3 gold-besamte rote Rosen liegen (Stammwappen); 1 und 4 von Rot und Silber geviert (Stammwappen v. Wackerbarth), 2 in Rot ein silberner Löwe, 3 in Gold ein halber schwarzer Adler am Spalt.  Freiherrenkrone und 3 Helme; auf dem rechten mit rot-silbernem Wulst und gleichen Decken ein Pfauenwedel zwischen 2 goldenen Stäben, die mit je 3 natürlichen Pfauenfedern besteckt sind (v. Wackerbarth), auf dem mittleren gekrönten mit blau-silbernen Decken ein silbernes und ein blaues Büffelhorn, außen mit je 5 silbernen Hahnenfedern besteckt (Stammwappenhelm), auf dem linken gekrönten mit schwarz-goldenen Decken ein schwarzer Adler.«  (S. 565, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Bomsdorf.  Ein altes Geschlecht, welches in der Lausitz und Brandenburg begütert ist.  Ein Zweig war auch nach Böhmen gekommen.  Dort erscheint Wenzel Graf von Bomsdorf als Vice-Landrichter in Böhmen, der in den böhmischen Unruhen zu Anfang des XVII. Jahrhunderts dem Kaiser Ferdinand II. treu geblieben war.  Er starb ohne Nachkommen.«  (S. 1075, Gotha. genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 42. Jg. 1869)


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