von Boineburg

(v. B. und Lengsfeld, von Boyneburgk, von Boemelburg)

Stammsitz Boyneburgk, s. Eschwege
(eines Stammes mit denen von Diede zum Fürstenstein)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafeln 15, Nr. 4; 28, Nr. 4

New Wapenbuch 1605

Seiten 25, Nr. 12; 136, Nrn. 7, 9

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 185, 187; 2. Teil, Spalte 1382

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nrn. 105, 106

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 161

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 268

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 522, 537

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 8; VII, 2. Abt. Seiten 4, 23

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 46, 47

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1848-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1861-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 18, 21, 22, 63, 69


»Boyneburgk (Boineburg und Boemelburg).  Lutherisch und katholisch. - Hessischer Uradel, der als vermutlich zeitweise dem Herrenstand angehöriges Reichsdienstmannengeschlecht auf der Reichsburg Bomeneburg (jetzt Kr. Eschwege) auftritt und mit Bobbo de Bomeneburg 1120 urkundlich (abgedr. bei E. Dronke, Cod. dipl. Fuld., Kassel 1850, S. 377/8, Nr. 776) zuerst erscheint.  Das Geschlecht schied sich um die Mitte des 12. Jahrhunderts bereits in zwei Stämme, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. -

Stamm A.  Stammvater: Heimerod, 1153-59.  I. (Weiße) Linie: Boyneburgk.  Stammvater: Heimerod, 1262-78. - W.: Von Silber und Schwarz geviert.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 silbern-schwarz übergeteilte Büffelhörner.

II. (Schwarze) Linie: Boineburg.  Wahrscheinlicher Stammvater: Hermann, 1289-1351. - W.: Von Schwarz und Silber geviert.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 schwarz-silbern übergeteilte Büffelhörner.

Stamm B: Boemelburg.  Katholisch. - Stammvater: Friedrich, 1142(3). - W. (seit etwa 1500): Von Blau und Gold geviert.  Auf dem gekrönten Helm mit blau-goldenen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.«  (S. 44, 47 & 48, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Boemelburg (eine Linie der Boineburg).  Katholisch. - Reichsdienstmannen auf der Reichsburg Boemelburg in Thüringen; preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels d. d. Grunewald 3. Nov. 1845. - W.: Geviert von Blau und Gold.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silberner Decke 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner. -

Boineburg.  Lutherisch und katholisch. - Reichsdienstmannen auf der Reichsburg Boemelburg in Thüringen. - Gemeinschaftlicher Besitz beider Linien: A. Die Lehensgüter Gehaus, Weilar und Herda, Großherzogtum Sachsen; B. Das Lehensgut Altenburg (seit 1537), Regierungsbezirk Cassel. -

W.: Geviert von Schwarz und Silber.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke 2 von Schwarz und Silber übergeteilte Büffelhörner.«  (S. 61 & 63, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)

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»Boyneburgk (Boineburg), auch Boemelburg.  Lutherisch und katholisch. - Preußen (Hessen-Nassau und Westfalen), Sachsen (Königreich, Großherzogtum und Herzogtümer) und Oesterreich-Ungarn. - Hessischer Uradel, dessen Stammsitz die längst zerstörte Burg Boimeneburg oder Boineburg unweit Eschwege war. - A. Stamm Boyneburg.

I. Weiße Linie.  Boyneburgk.  Lutherisch. - W.: Von Silber und Schwarz geviert.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke zwei wie die Schildeshälften bezeichnete Büffelhörner.

II. Schwarze Linie: Lengsfeld.  Boineburg.  W.: Von Schwarz und Silber geviert.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke zwei wie die Schildeshälften bezeichnete Büffelhörner.

B. Stamm Boineburg genannt Hohenstein.  Bömelburg.  Katholisch. - W.: a) Von Blau und Silber geviert.  Auf dem Helme mit blau-silberner Decke zwei wie die Schildeshälften bezeichnete Büffelhörner.  b) (seit etwa 1500): von Blau und Gold geviert &c.«  (S. 111, 115 & 119, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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