von Bohlen

(von Bismarck-B.)

Stammsitz Bohlendorf, Halbinsel Wittow


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 184

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 4

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 532

Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert, 1863

Seite 63

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 36

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

1878

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 25

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1905-1939

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1848-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1829-1924

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 53


»Bohlen.  Evangelisch. - Rügenscher Uradel mit dem Stammhause Bolendorp auf der Halbinsel Wittow, der mit Nicolaus Bolen 5. Febr. 1236 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch I, S. 246) zuerst erscheint und früh in zwei Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - W.: In Silber ein aus 5stufigem roten Giebelsparren wachsender roter Greif.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein gestümmelter, beiderseits von je einem roten Greifen gehaltener natürlicher Baumstamm.«  (S. 63, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Bohlen.  Im Mannesstamme erloschen.  Lutherisch. - Rügenscher Uradel mit dem Stammhause Bolendorp auf der Halbinsel Wittow, der mit den drei Brüdern Heinrich, Martin und Storm (filii Bolen) 1290 urkundlich zuerst erscheint; Reichsfreiherr (im kursächs. Reichsvikariat) d. d. Dresden 11. Mai 1711; preußische Erneuerung d. d. Berlin 22. April 1863 (für den Freiherrn Julius); Erbkämmerer des Fürstentums Rügen und der Lande Barth d. d. Stralsund 8. Juni 1865 (Patent 25. Nov. 1867). - Besitz: Das 1882 gestiftete Fideikommiß Bohlendorf (270 ha), Insel Rügen. - W.: In Silber ein aus einem 5stufigen roten Giebelsparren wachsender roter Greif.  Auf dem Helme mit rot-silberner Decke ein gestümmelter, beiderseits von je einem roten Greifen gehaltener natürlicher Baumstamm.  Schildhalter: 2 rote Greife.  Wahlspruch: Cave gryphem.«  (S. 62, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)

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»Bohlen.  Lutherisch. - Pommern. - Reichsgraf 11. Sept. 1745. - W.: in Silber ein halber rother Greif, der aus einem Sparren hervorgeht, welcher durch 7 stufenweise zusammengesetzte rothe Ziegelsteine gebildet ist.  Devise: Cave gryphem. - Chef des Hauses Karlsburg war der 1813 + k. schwedische Reichsherr und Gen.-Lieut. Karl Julius Bernhard Reichsgraf v. Bohlen, Herr auf Karlsburg, Murchin und Krenzow, welcher mit Hedwig geb. Freiin v. Krassow a. d. H. Divitz vermählt war; er hinterließ einen Sohn, Friedrich Ludwig (kurhess. Hofmarschall, geb. 9. Oct. 1760, + 28. März 1828).«  (S. 97, Gotha. Genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855)


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