von Böselager


Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 160

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 90

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1862-1940

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 526

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 4

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 4, 44, 80, 109

Spezialliteratur:  Friedrich von Klocke, Die Familie von Boeselager. Ein Beitrag zur Ständegeschichte des westfälischen Adels.  Münster, 1977


»Böselager.  Katholisch. - Uradel des Erzstifts Magdeburg, von dem „Boseleger mit dren Buren“ in der Landfriedensurkunde des Erzbischofs Dietrich von Magdeburg vom 12. April 1363 (abgedr. im Urk.-Buch der Stadt Magdeburg, bearbeitet von G. Hertel, Band I, Halle 1892, Nr. 458) zuerst erwähnt wird, und der mit Henning Boseleger, Lehnsträger eines Ritterhofes zu Wolmirsleben, 1446 urkundlich (Staatsarchiv Magdeburg, Kop. 36, f. 70 u. a.), die ununterbrochene Stammreihe beginnt.  Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ist ein Teil des Geschlechtes in die Ritterschaft der Grafschaft Mansfeld, ein anderer Teil in den Jeverländer Adel, später in die Osnabrücker Ritterschaft und weiter in die westfälische und rheinische Ritterschaft gelangt. - Preußische Bestätigung des Freiherrenstandes Potsdam 20. Dez. 1823 (für das Gesamtgeschlecht). - W. (Stammwappen): In Gold 2 aufwärts geschrägte blaue Schaufeln mit roten Stielen.  Auf dem blau-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken 3 mit je einer gleichfarbigen Lilie besteckte (golden, blau, golden) Schäfte.«  (S. 50, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Böselager.  Katholisch. - Uradel 1134 urkundlich in Westfalen angesessen; preußische Bestätigung des Freiherrenstandes d. d. Potsdam 20. Dez. 1823. - W.: In Gold 2 aufwärts geschrägte blaue Schaufeln mit roten Stielen.  Auf dem bewulsteten Helme mit blau-goldener Decke 3 mit je einer Lilie belegte Schäfte, die beiden äußeren golden, der mittlere blau.«  (S. 69, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)


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