Herren von und zu Bodman

Stammsitz Bodman, nö. Radolfzell


New Wapenbuch 1605

Seite 111, Nr. 4

Erneuert- und Vermehrtes Wappen-Buch 1703

V, Zusatz 11, Nr. 1

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 177

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 13, Nrn. 1, 2

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1848-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1903-1942

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 511

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 4, 44, 47, 53

Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels

I-IV, VI, XI, XV, XIX


»Bodman.  Uradel der schwäbischen Reichsritterschaft der Kantone Hegau, Algäu und am Bodensee mit dem Stammhause Hohen-Bodman, Kr. Konstanz, nachweisbar seit 1152; seit 1277 Bodman am Bodensee.  Spaltung in die zwei Linien und Teilung der Güter 1367. -

A. Linie Bodman.  (Katholisch.)  Reichsfreiherr d. d. Wien 28. Okt. 1716 (für die Brüder Johann Adam, Johann Joseph und Johann Wolff von und zu Bodman). - Besitz: Das Majorat Bodman mit Kargegg (1180 ha), Espasingen mit Spittelberg (380 ha), Freudenthal (198 ha), Langenrain (477 ha), Liggeringen mit Mühlsberg (370 ha), Möggingen mit Dürrenhof (140 ha), Güttingen (50 ha), Wahlwies und Hohen-Bodman mit Seelfingen (60 ha). - W.: Geviert; 1 und 4 in Gold ein springender schwarzer Steinbock; 2 und 3 in Silber 3 (2, 1) grüne Lindenblätter.  Auf dem Helme mit grün-silberner Decke ein verbrämter silberner Hut, dessen goldene Krone mit 3 Pfauenfedern besteckt ist.

B. Linie Möggingen.  (Katholisch.)  Reichsfreiherr d. d. Augsburg 30. Jan. 1690 (für die Brüder Johann Marquard und Johann Ludwig Ignaz von Bodman). - W.: Geviert mit rotem Herzschild, darin ein 10endiges silbernes Hirschgeweih.  1 und 4 in Gold ein springender schwarzer Steinbock; 2 und 3 in Silber 3 (2, 1) grüne Lindenblätter.  3 Helme.  Auf dem gekrönten mittleren mit rot-silberner Decke ein geschlossener, vorn silberner, hinten roter Flug; auf dem gekrönten rechten mit schwarz-goldener Decke der Steinbock wachsend und auf dem linken mit grün-silberner Decke ein verbrämter silberner Hut, dessen goldene Krone mit 3 Pfauenfedern besteckt ist.«  (S. 58 & 60, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)


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