von Bodelschwingh

(v. B.-Plettenberg, v. Bolschwing)

Stammsitz Bodelschwingh, nw. Dortmund


New Wapenbuch 1605

Seite 132, Nr. 13

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 175

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 506

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 23

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 33, 34

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1901-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1898-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 43, 51


»Bodelschwingh (Bolschwing).  Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit gleichnamigem Stammhause im Landkreis Dortmund, aber von Ursprung aus dem Geschlecht Specke, das mit Gieselbert Specke, Ritter, 1298 Richter in Bochum (vgl. F. Darpe, Gesch. der Stadt Bochum, Bochum 1888ff.), + vor 1327 (Dortmunder Urk.-Buch, Erg.-Band I, Nr. 604), bzw. mit seinem Sohne Ernestus dictus Specke de Bodelswinge, Giselberti filius famulus, 1318 ( J. D. von Steinen, Westf. Gesch., Band III, S. 484), auch als Ernestus de Bodelswinge 1320 urkundlich (Dortmunder Urk.-Buch, Erg.-Band I, Nr. 547) genannt, auftritt.  Das Geschlecht erscheint später in zwei Stämmen verschiedener Namensschreibweise, deren Zusammenhang nicht näher feststeht, und gehört zu den westfälischen Familien, die z. T. gewohnheitsrechtlich den Freiherrentitel führten. - W. (Stammwappen): In Gold ein roter Balken, überhöht von einer rautenförmigen, an den Ecken verzierten blauen Schnalle.  Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken die Schnalle zwischen offenem, je mit einem roten Balken belegten goldenem Fluge.«  (S. 30, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Bodelschwingh.  Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit gleichnamigem Stammhause im Landkreis Dortmund, der mit Giesbert, Lambert und Henrich von Bodelschwingh 1275 zuerst urkundlich erscheint.  Die Stammreihe beginnt mit Giesbert gen. Specke von Bodelschwingh, 1303, Ritter. - W.: In Gold ein roter Balken überhöht von einer rautenförmigen blauen Schnalle.  Auf dem Helme mit rot-goldener Decke die Schnalle zwischen offenem, je mit einem roten Balken belegten goldenem Flug. -

Bolschwing.  Lutherisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark (eines Stammes mit den Bodelschwingh); österreichische Anerkennung des Freiherrenstandes in der Eigenschaft eines ausländischen durch Bestätigungsurkunde (Plakat) d. d. Wien 7. Dez. 1896. - W.: In Gold ein roter Balken, überhöht von einer rautenförmigen blauen Schnalle.  Auf dem Helme mit rot-goldener Decke die Schnalle zwischen offenem, je mit einem roten Balken belegten goldenem Flug.«  (S. 53 & 64, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)

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»Bodelschwingh.  Evangelisch. - Preußen (Provinz Westfalen). - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark, dessen gleichnamiger Stammsitz im Landkreis Dortmund liegt und der mit Giesbert, Lambert und Henrich von Bodelschwingh 1275 zuerst urkundlich erwähnt wird. - W.: In Gold ein roter Balken, überhöht von einer rautenförmigen, an den Ecken verzierten, blauen Schnalle.  Auf dem Helm schwebend die Schnalle zwischen offenem, je mit einem roten Balken belegten goldenen Fluge.«  (S. 109, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 2. Jg. 1901)


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