von Bock

(v. B. und Polach)

(vgl. auch das Wappen der von Hirschberg)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 20, Nr. 3

New Wapenbuch 1605

Seite 62, Nr. 5

Theatrum Saxonicum 1608

I, 123

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalten 171, 172

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 94

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 155

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 494, 499

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 21; VII, 2. Abt. Seite 22

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 17

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 32, 33

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1907-1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1856-1940

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 164

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 22, 51, 87


»Bock.  Lutherisch. - Meißnischer, später nach der Niederlausitz und Schlesien übergesiedelter Uradel, der mit Ulricus de Pack 8. Jan. 1203 urkundlich (Kopialbuch des Klosters Dobrilugk, abgedr. bei v. Mülverstedt, Diplom. Ileburg. Nr. 4) zuerst erscheint und mit Albert, + um 1390, die Stammreihe beginnt.  Der erste urkundlich nachweisbare Besitz findet sich um Mühlberg a. E. (Johann von Pack 1232 als Besitzer von Mühlberg genannt), Sitzenroda, Belgern und Torgau.  Die unten folgende Linie bediente sich seit 1740 des Freiherrentitels. - W. (Stammwappen): In Silber ein schreitender zehnendiger roter Hirsch.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der Hirsch wachsend.  Wahlspruch: Auxilium meum a Deo.«  (S. 35, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Bock und Polach.  Evangelisch. - Meißnischer, später nach der Niederlausitz und Schlesien übergesiedelter Uradel, der mit Ulricus de Pack 8. Jan. 1203 urkundlich (Kopialbuch des Klosters Dobrilugk, abgedr. bei v. Mülverstedt, Diplom. Ileburg., Nr. 4) zuerst erscheint und mit Albert, + um 1390, die Stammreihe beginnt.  Der erste urkundlich nachweisbare Besitz findet sich um Mühlberg a. E. (Johann von Pack 1232 als Besitzer von Mühlberg genannt), Sitzenroda, Belgern und Torgau. - W.: In Silber ein schreitender, zehnendiger roter Hirsch.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der Hirsch wachsend.«  (S. 26, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942)

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»Bock (Bock und Hermsdorf).  Lutherisch. - Meißnischer, später nach der Niederlausitz und Schlesien übergesiedelter Uradel, der mit Ulrich von Pak, Herrn auf Priebus, 1260 urkundlich zuerst erscheint.  Der erste urkundlich nachweisbare Besitz derer von Pak findet sich um Mühlberg a. d. E., Sitzenroda, Belgern und Torgau. -

W.: In Silber ein rechts schreitender, 10endiger roter Hirsch.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silberner Decke der Hirsch wachsend.  Wahlspruch der I. Linie: Auxilium meum a Deo; die II. Linie führte: Noblesse oblige.«  (S. 49, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)

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»Bock und Polach.  Evangelisch. - Meißnischer, später nach der Niederlausitz und Schlesien übergesiedelter Uradel, der mit Ulrich von Pak, Herrn auf Priebus, 1260 urkundlich zuerst erscheint.  Der erste urkundlich nachweisbare Besitz derer von Pak findet sich um Mühlberg a. E., Sitzenroda, Belgern und Torgau. - W.: In Silber ein rechtsschreitender, zehnendiger roter Hirsch.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der Hirsch wachsend.«  (S. 81, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 8. Jg. 1907)

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»Bocken.  Jst wol ein vhraltes, adeliches vnd Schlesisches Geschlechte, vnd dieser örter in Meyssen, vor dessen vnbekandt, als was Herr Abraham Bock, Churfürstlicher Sächsischer geheimbter Raht, vnd Oberhoffrichter zu Leipzig, vnd Orator, in wichtigen fürnemen vnd vielen ausländischen Legationibus, vff Klip vnd Sallhausen, ein trefflicher, ansehnlicher vnd hochgeübter, auch gelerter Mann, dieser örter vnd in Meyssen sich nidergelassen, auch seinen Stam durch Gottes Segen propagirt.

Jnmassen er denn von beyden seinen adelichen Eheweibern, einer Pflügin, aus dem Hause Knauthain, vnd derer von Wertern, aus der Herrschafft Wiehe vnd Frondorff drey Söhne vnd Adolphen jetziger Zeit Churfürstlicher Sächsischer Hoff vnd Regierungs Raht, ingleichen ein hochuerständiger gelerter Mann, vnd der allen Gelerten, Jnmassen sein Herr Vater mit günstigem Willen zugethan, So wol Hans George vnd Abraham, so beyde in Kriegszügen vnd fernen Reisen sich versuchet, vnd verstendige vom Adel sind, als auch etliche Töchter, so Herr Johann Ernsten von Haugwitz, Praesidenten, vnd Thumbprobsten zu Zeitz, vnd zweene Gebrüdere von Sallhausen, vff Pentzen, alles vorneme, ansehnliche Adelsgeschlechtere, verheyrahtet.

Sonsten wird in dieser adelichen Familia auch einer, vnd Herr Wolff Bock, fürstlicher Lignitzer Raht, ein hochverstendiger Mann, welchen D. Franciscus Faber zu Preßlaw Lycotragum nobilem honorificè nennen thut, scriptis & literis celebrirt, daß er bey Keyser Ferdinando in sondern Gnaden gewesen, vnd Anno 1546. gantz Schlesien, so von der Cron Böhmen sich hinwieder absondern wollen, durch seine Weisheit und Vorsichtigkeit, darbey erhalten helffen.«  (p. 123, Theatrum Saxonicum, 1. Theil, 1608)


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