von Bocholtz

(v. B.-Asseburg, v. B.-Meschede, v. Buchholtz, v. Bochholtz)


New Wapenbuch 1605

Seite 174, Nr. 4

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 206

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 92

Hellbachs Adels-Lexikon

Seiten 154, 200

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 88

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 3; III, 5. Abt. Seite 2

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 491

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 33

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1917-1929

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1838-1942


»Bocholtz.  Katholisch. - Niederrheinischer (Geldernscher) Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Herzogtum Geldern, der mit Wilbracht de Bocholte, Ministerialen des Grafen Gerard von Geldern, zwischen 1127 und 1131 urkundlich (Bondam, Charterboek de Hertogen van Gelderland I, 2, S. 176) zuerst erscheint und dessen näherer Stammvater Hermann von Bocholtz, + 1396, Herr zu Hove, Brock und Hinsbeck, ist. - Preußischer Graf Berlin 10. Juli 1803 (für Werner Theodor von Bocholtz, Reg.-Präs. in Paderborn und Domprobst). -

1. Ast: Bocholtz-Meschede.  Im eigenen Stamme erloschen.  Stammvater: Graf Friedrich Wilhelm - Kaiserl. Namen- und Wappenvereinigung „Bocholtz-Meschede“ Wien 18. Juni 1793. - W. (1793 bzw. 1803): Geviert und gold-gerandet; 1 und 4 in Grün 3 (2, 1) rot-bezungte silberne Leopardenköpfe (Stammwappen); 2 und 3 in Gold ein roter Sparren (v. Meschede).  Grafenkrone und 2 Helme; auf dem rechten gekrönten mit grün-silbernen Decken ein sitzender silberner Schwan (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-goldenen Decken eine mit dem Sparren und 5 natürlichen Pfauenfedern besteckte goldene Säule (v. Meschede).  Schildhalter: 2 widersehende silberne Löwen.

2. Ast: Bocholtz-Asseburg.  Kaiserliche Namen- und Wappenvereinigung „Bocholtz-Asseburg“ Wien 18. Juni 1793 (für Hermann Werner von Bocholtz, Erbe seines mütterl. Großvaters Freiherrn von der Asseburg). - Besitz: Das durch Erbfolgeordnung vom 15. Mai 1755 und durch Testament vom 21. Jan. 1779 gestiftete (später erweiterte) Fideikommiß Hinnenburg (2776 ha), Kr. Höxter, und Wallhausen (1130 ha), Kr. Sangerhausen ist aufgelöst worden. - W. (1793 bzw. 1803): Geviert und belegt mit Herzschild (Stammwappen s. o.); 1 und 4 in Gold ein zum Sprunge sich anschickender schwarzer Wolf (v. der Asseburg); 2 und 3 in Gold ein roter Sparren (v. Meschede).  Grafenkrone und 3 Helme; auf dem rechten gekrönten mit schwarz-goldenen Decken eine gold-gekrönte mit golden-eingefaßtem Spiegel belegte rote Säule, die oben mit 3 natürlichen Pfauenfedern besteckt ist (v. der Asseburg), 2. und 3. Helm und Schildhalter wie oben.«  (S. 95, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Buchholtz (Bochholtz).  Katholisch und evangelisch. - Niederrheinischer (Geldernscher Uradel) mit gleichnamigem Stammhause im Herzogtum Geldern, der mit Wibracht de Bocholte, Ministerialen des Grafen Gerard von Geldern, zwischen 1127 und 1131 urkundlich (Bondam, Charterbock der Hertogen van Gelderland I. 2, S. 176; Fahne, Die Dynasten, Freiherren und Grafen von Bocholtz, Band II, Urkundenbuch, S. 9) zuerst erscheint. - W.: In Grün 3 (2, 1) silberne Leopardenköpfe mit ausgeschlagener, roter Zunge.  Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken ein sitzender Schwan.«  (S. 177, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 18. Jg. 1917)

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»Bocholtz.  Katholisch. - In Westphalen. - Freiherr 1680, Graf 10. Juli 1803.  I. Aeltere Line.  W.: quadrirt; 1 und 4 in Grün drei (2, 1) silberne Leoparden-Köpfe (wegen Bocholtz); 2 und 3 in Gold ein rother Sparren (wegen Meschede).

II. Jüngere Linie.  Bocholtz-Asseburg.  Besitz: die Herrschaft Hinnenburg. - W.: quadrirt; 1 und 4: v. Asseburg; 2 und 3: von Meschede; Mittelschild: von Bocholtz.«  (S. 95 & 96, Gotha. Genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855)


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