von Bischoffshausen

Stammsitz Bischoffshausen, n. Witzenhausen


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 155

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 287; 3. Teil, Seiten 219, 581, 1226

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 85

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 21; III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 19; VII, 2. Abt. Seite 22

Jahrbuch des Deutschen Adels

I, 222

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1879-1940


»Bischoffshausen.  Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Witzenhausen, der sich im XIII. Jahrhundert in Hessen ansässig machte und mit Vogt Willekin zu Göttingen 1255-1284 aus der Familie von Alhausen bei Hoya a. d. W. zuerst urkundlich erscheint, während die Stammreihe mit Hans von Biscopeshusen 1297 beginnt; sachsen-meiningische Anerkennung des Freiherrenstandes 1854 (für den Freiherrn Richard); sachsen-meiningische Bestätigung dieser Anerkennung durch Attest des Staatsministeriums vom 12. März 1877; preußische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels laut Allerhöchster Kabinettsorder d. d. Berlin 12. Nov. 1877. - Der 15. Okt. 1851 gestiftete Familienverband hält alle vier Jahre am Johannistage in Bischoffshausen einen Familientag ab. - W.: In Gold ein schwarzer Adlerrumpf.  Freiherrenkrone.  Auf dem Helme mit schwarz-goldener Decke der Adlerrumpf wachsend.  Wahlspruch: Aquila non capit muscas.«  (S. 40, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)

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»Bischoffshausen.  Evangelisch und katholisch. - Preußen (Hessen-Nassau), Oesterreich-Ungarn und Süd-Amerika. - Hessischer Uradel, dessen Stammsitz Bischoffshausen bei Witzenhausen ist und der mit Theoderich von Biscopeshusen 1266 zuerst urkundlich erwähnt wird, während die Stammreihe mit Hans von Biscopeshusen 1297 beginnt.  Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft. - W.: In Gold ein schwarzer Adlerkopf mit Hals.  Auf dem Helme mit schwarz-goldener Decke die Schildfigur.«  (S. 87, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Bischoffshausen.  Evangelisch. - Preußen. - Die Familie gehört zur althessischen Ritterschaft; Anerkennung des Freiherrenstandes im Herzogthum Sachsen-Meiningen 1854, im Königreich Preußen laut Allerhöchster Cabinetsordre d. d. 12. November 1877. - W.: in Gold ein rechtsgekehrter schwarzer Adlersrumpf.  Freiherrenkrone.  Der nicht gekrönte Helm mit schwarzgoldenen Decken trägt den Adlersrumpf wachsend.  Devise: „Aquila non capit muscas“.«  (S. 61, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 29. Jg. 1879)


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