von Birkholtz +

(v. Birckholtz, v. Bergholz)

Stammsitz Birkholz, sö. Stendal


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 26, Nr. 4

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 153

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

1. Teil, Seiten 737, 987; 2. Teil, Seite 593

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 144

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 436

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 18

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 29, 30

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 21

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 150

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1915


»Birckholtz.  Erloschen.  Evangelisch. - Altmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Stendal, der wahrscheinlich zu der Wappen- und vermutlich auch Stammesgemeinschaft der von Holle, v. Meltzing, v. Karstedt, v. Klitzing, v. Frimerstorff und v. Kröpelin (vgl. Ledebur, Adel in der Mark Brandenburg, nach Wappenbildern gruppiert, in Märk. Forschungen Band IV, S. 184ff.) gehört, mit Thidericus de Berchholt 1249 zuerst urkundlich (vgl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I A, IX, S. 3) erscheint und sich später im Lande Beeskow-Storkow, der Neumark, Niederlausitz, Sachsen, vorübergehend auch in Schlesien und der Oberlausitz ansässig gemacht und ausgebreitet hat. - W. 1382: Eine aufgestülpte, federnbesteckte Mütze im Schild und auf dem Helm (vgl. Posse, Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band II, S. 40); später: in Rot drei (2, 1) mit drei schwarzen Hahnenfedern besteckte, spitze, silberne Stulpmützen.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender, rotgekleideter, bärtiger Mannesrumpf, dessen Haupt mit einer der silbernen Stulpmützen bedeckt ist.«  (S. 87, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 16. Jg. 1915)

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»Bergholz.  W.: Gespalten; vorne in grünem Felde auf grünem Hügel ein rothes Reh (al: Schaf), hinten in silbernem Felde drei (1, 2) rothe Mützen.  Auf dem Helm über einem rothsilbernen Wulst zwischen einem von Gold und Roth getheilten Büffelshorn und einem von Roth und Gold getheilten Adlersflügel ein aufgerichteter goldener Pfeil, von 1, 2 goldenen Sternen begleitet, und der Rumpf eines rothgekleideten mit einer rothen Mütze bedeckten bärtigen Mannes.  Helmdecken rechts golden und roth, links silbern und roth.  (Siegel.)  In Holstein und Sachsen.«  (S. 18, Der Adels Mecklenburgs, 1864)


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