von Biedersee +

(v. Bidersee)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 145

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 1114

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 86

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 417

Siebmacher's großes Wappenbuch

III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 18


»Biedersee,  Von diesem adelichen Hause im Fürstenthum Anhalt meldet D. Becmann, daß es vor Zeiten seinen Sitz an einem See gehabt, und dahero by der See, oder bey der See, sich genennet, worauf dessen erster Geschlechts-Name mit der Zeit vergessen worden sey.  Wie weit diese Tradition Grund habe, lässet man dahin gestellet seyn.  Unterdessen erhellet deren Alterthum schon daraus, daß Friedrich von Biedersee des Ertz-Bischoffs zu Magdeburg Revers an Fürst Bernhardten zu Anhalt wegen der Magdeburgischen Lehnschafft Anno 1466 als Zeuge unterschrieben.  Anno 1707 ging Martin von Biedersee, Fürstlicher Anhältischer Rath und Hofmeister, mit Tode ab, dessen 2 hinterlassene Söhne theilten sich in die Ritter-Sitze Jlberstädt und Ballenstädt, und war einer von denselben Königlich Preußischer Geheimder Rath, von Anno 1732 bis 1734 Envoyé Extraordinair am Königlich Dänischen Hofe.  Anhält. Hist. P. VII.«  (c. 145, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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