von Bibran und Modlau +

(Schönberg v. B. u. M., Block v. B. u. M., Kölichen gen. Freiherren v. B. u. M.)


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 39, Nr. 4

New Wapenbuch 1605

Seite 66, Nr. 1

Neues Preussisches Adels-Lexicon

Seiten 234, 455

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1868-1892

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 16 (Schönberg); VII, 2. Abt. Seite 22

Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815

I, 141


»Bibran und Modlau.  (Jm Mannesstamme erloschen.)  Luth. - Preuß.-Schlesien. - W.: quadrirt; 1 in Blau ein mit der Spitze abwärts und schrägrechts gelegtes, golden gefaßtes blankes Schwert; 2 u. 3 in Roth ein einwärts gekehrter goldener Löwe; 4 in Gold ein mit den Sachsen einwärts gekehrter schwarzer Adlersflügel.  Freiherrenkrone und zwei gekrönte Helme.  Der erste mit blaugoldenen Decken trägt einen schwarzen Adlersflügel, und der zweite mit rothgoldenen Decken zwei mit den Enden nach oben gekehrte natürliche Biberschwänze.

Ein in Schlesien reich begütertes, seit 1480 bereits auf Modlau vorkommendes Geschlecht.  Der nähere Stammvater desselben war Heinrich, Rath des Kaisers Ferdinand II. und Landeshauptmann der Fürstenthümer Schweidnitz und Jauer, auch kaiserl. Kämmerer und Herr zu Modlau, Altenlohen, Reisicht, Giesmannsdorf &c.  Derselbe wurde s. d. 13. Juli 1624 in den Freiherrenstand erhoben und liegt in der Kreuzkirche zu Liegnitz begraben.  Mit David Heinrich Freiherrn von Bibran und Modlau (+ 16. Nov. 1828) erlosch die Familie im Mannesstamme.  Name, Wappen und Besitz gingen durch die Vermählungen seiner drei Töchter auf die freiherrlichen Familien Block, Kölichen und Schönberg über.«  (S. 54, Gotha. genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 18. Jg. 1868)


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