von Bernewitz

(v. Barnewitz)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 75

Neues preussisches Adels-Lexicon

I, 180

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 260

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1869-1942

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 203, 365

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 2. Abt. Seite 3; II, 3. Abt. Seite 21; VII, 2. Abt. Seite 21

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 16, 102


»Bernewitz.  Lutherisch. - Märkischer Uradel, mit gleichnamigem Stammhause (in ältester Zeit Bornewitz, dann Bernewitz und seit Ende 1500 Barnewitz) im Westhavelland, der mit Ortolfus de Burnewitz, vir nobilis, 15. Okt. 1219 urkundlich (Orig. Univ.-Bibliothek Leipzig, abgedr. im Urk.-Buch des Hochstifts Meißen, Cod. dipl. Sax. reg. II) auftritt und dessen ununterbrochene Stammreihe mit Tidekin de Bornewitz zu Saugevelde (Seegefeld b. Spandau, jetzt Falkensee) 12. April 1265 urkundlich (Staatsarchiv Berlin, abgedr. im Urk.-Buch der Mark Brandenburg unter Barne [Berne-, Borne-] witz) beginnt. - W.: Geviert; 1 und 4 in Silber ein (später gold-gekrönter) roter Löwe (Stammwappen), 2 und 3 in Schwarz 3 goldene Sparren übereinander.  Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme.  Auf dem rechten mit rot-silbernen Decken 3 (rot, silbern, rot, auch silbern, rot, silbern) Straußenfedern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken 2 von Schwarz und Gold gestückte Büffelhörner. -

Preußische Genehmigung zur Führung  des Freiherrentitels laut Allerhöchster Kabinettsorder Ems 16. Juli 1876.«  (S. 8, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 92. Jg. 1942)

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»Bernewitz.  Lutherisch. - Uradel der Mark Brandenburg um die Mitte des XII. Jahrhunderts, der mit Ortolfus de Burnewitz, 1209 Zeuge beim Bischof Bruno von Meißen, als vir nobilis urkundlich erscheint; braunschweigische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels d. d. Braunschweig 9. Febr. 1867. - W.: Geviert; 1 und 4 in Silber ein golden gekrönter roter Löwe (Stammwappen); 2 und 3 in Schwarz 3 goldene Sparren übereinander.  Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme.  Auf dem rechten mit rot-silberner Decke 3 Straußfedern, eine rote zwischen 2 silbernen (Stammwappenhelm), auf dem linken mit schwarz-silberner Decke 2 von Schwarz und Gold gestückte Büffelhörner.«  (S. 25, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)


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