von Berckentin +

(v. Berkentin, v. Barkentin)

Stammsitz Berkenthin, nw. Ratzeburg


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 69

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 59

Geschichte und Beschreibung des Herzogthums Lauenburg, 1837

III, 322

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 260

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 7


»Barckentin, Berckentin, Perckentin,  diese vornehme adeliche Familie in Nieder-Sachsen hat sich am Königlich Dänischen Hofe in hohen Chargen längst sehr meritirt gemacht.  Sie hat ihr Stamm-Haus Parckentin im Hertzogthum Lauenburg, allwo sie auch Zecker besessen, von dar sie sich auch in dem Mecklenburgischen im Amt Sternberg auf Boltz und Rockau ausgebreitet.  Jhr Ansehen und Alterthum erhellt schon daraus, daß Detlev von Anno 1395 bis 1419, und Johannes von Anno 1477 bis 1510 Bischöffe zu Ratzeburg gewesen, wie in Kranzii Metrop. L. 10 Cap. 45, L. 12 Cap. 18 zu sehen.  Zu unsern Zeiten Anno 1719 starb Niclas Hartwig, Danebrogs-Ritter, Königlich Dänischer Geheimder Rath und Landdrost zu Pinneberg, auch ehemals der Königin in Dännemarck Ober-Hofmeister.  Er hinterließ 2 Söhne.  Sein Bruder war Hertzoglich Hollsteinischer Geheimder Rath; von dessen Söhnen einer Hertzoglich Hollstein-Gottorpischer Jägermeister, und Staats-Rath, Christian August aber Königlich Dänischer Conferentz-Rath, Cammer-Herr, Danebrogs-Ritter und noch Anno 1732 Envoyé extraordinaire am Kayserlichen Hofe zu Wien gewesen.«  (c. 69, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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