von Beneckendorff

(v. B. und Hindenburg)

Stammsitz Benkendorf, sö. Salzwedel


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 100

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 55

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 121

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 301

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 21; III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 14

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 21

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 14

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1902-1939

Genealogisches Handbuch des Adels

34, 111


»Beneckendorff und Hindenburg. - Uradel der seine Herkunft von dem mit Johannes de Benekendorp 1312 und 1319 in der Altmark urkundlich (Urk. im Kopialbuch des Klosters zu Arendsee, Provinzialarchiv zu Magdeburg, abgedr. im Cod. diplom. Brandenb. A, XXII, 22 u. 25) auftretenden Beneckendorff herleitet, nach der Neumark kam (wo aber bereits ein Ort Benckendorff 1337 im Neumärk. Landbuch Markgraf Ludwigs des Älteren als „wüst“ bezeichnet wird) und mit Burgolt von Benickindorf 21. Nov. 1357 urkundlich (Staatsarchiv Breslau) mit dem Büffelkopfwappen siegelt.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans Benckendorpe, Herrn auf Alten-Klücken um 1450. - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + märkisch-pommerschen uradeligen von Hindenburg Berlin 2. Jan. 1789 (für Johann Otto Gottfried von Beneckendorff, Herrn auf Keimkallen usw.). - Das Geschlecht nennt sich meist nur „von Hindenburg“. - W. (1789): Geviert; 1 und 4 in Blau ein schwarzer Büffelkopf mit goldenem Nasenringe (Stammwappen), 2 und 3 in Silber ein grüner Baum, vor dem auf grünem Rasen eine braune Hindin schreitet (v. Hindenburg).  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken 4 (blau, schwarz, schwarz, blau) Straußenfedern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein offener schwarzer Adlerflug (v. Hindenburg).«  (S. 28, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939)

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»Beneckendorff und Hindenburg. - Evangelisch. - Preußen (Westpreußen) und Rußland. - Altmärkischer Uradel mit dem gleichnamigen Stammhause (heute Benkendorf) bei Salzwedel, der 1280 mit Johannes de Benekendorpe zuerst urkundlich erscheint.  Preußische Genehmigung zur Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + von Hindenburg Berlin 2. Jan. 1789. - W.: Geviert; 1 und 4 (Stammwappen) in Blau ein schwarzer Büffelkopf mit goldenem Ringe im Maule, 2 und 3 (Hindenburg) in Silber ein grünender Baum, vor dem auf grünem Rasen eine braune Hinde schreitet.  Zwei gekrönte Helme, auf dem rechten mit blau-silbernen Decken vier Straußenfedern (blau-schwarz-schwarz-blau), auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein offener schwarzer Adlerflug.«  (S. 84, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 3. Jg. 1902)


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