von Bar

(Bar von und zu Barenaue)


New Wapenbuch 1605

Seiten 183, Nr. 11; 189, Nr. 11

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 65

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 70

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 188

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 9. Abt. Seite 3; III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 10

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 17, 18

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941


»Bar.  Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der seinen Ursprung von dem Ministerialen Hugo Bere oder Ursus als Stammvater herleitet, der 1204 urkundlich (vgl. Dr. Philippi, Osnabr. Urk.-Buch, Bd. II, S. 15, Nr. 22) auftritt.  Erblanddrosten des Bistums, späteren Fürstentums Osnabrück seit dem 14. Jahrhundert. - W.: a. (Stammwappen): In Silber ein schwarzer Bär; b. (gegenwärtiges W.): In Silber ein auf schrägrechtem, schwarz-silbernen Schach klimmender, schwarzer Bär mit goldenem Halsbande.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein Bündel schwarzer Kerbstöcke.«  (S. 23, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

»Bar.  Lutherisch. - Preußen (Hannover und Westfalen) und Mecklenburg. - Niedersächsischer Uradel. - Erblanddrosten des Bistums, späteren Fürstentums Osnabrück seit dem XIV. Jahrhundert. - W.: a. (Stammwappen): In Silber ein schwarzer Bär.  b. (gegenwärtiges Wappen): Ein auf schrägrechtem schwarz-silbernen Schach klimmender schwarzer Bär mit goldenem Halsbande.  Auf dem Helme mit schwarz-silberner Decke ein herzförmiges schwarz-silbern gerautetes Schirmbrett.

Das Geschlecht Bar leitet wie die folgenden Geschlechter Behr seinen Ursprung von Eberhard Bere, der nach chronikalischer Mitteilung Herzog Heinrich den Löwen in die Verbannung nach England begleitete und 1197 im Gefolge des ältesten Sohnes des Löwen, Heinrichs, Pfalzgrafen bei Rhein, urkundlich genannt wird, auch diesen Fürsten wahrscheinlich auf der Wallfahrt nach dem Heiligen Lande begleitete.  Vier etwa ein Menschenalter später urkundlich auftretende ritterbürtige Männer, nämlich Werner, 1259, Hugo, 1204-1236, Lippold, 1224-1225, und Hugold, 1231, sämtlich Bere oder Ursus genannt, werden als Söhne Eberhards und Stifter von vier Geschlechtern betrachtet, die sämtlich einen Bären im Wappen führen, wenn auch heute in voneinander abweichender Form, nämlich Werner der Behr im Fürstentum Lüneburg und der Grafschaft Hoya, Hugo der Bar im Fürstentum Osnabrück, Lippold der Behr in der Grafschaft Gützkow und endlich Hugo der Behr im Fürstentum Rügen.«  (S. 36, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)


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