Herren von Aufseß

Stammsitz Aufseß, n. Ebermannstadt


Schlesisches Wappenbuch von Crispin und Johann Scharffenberg

Tafel 14, Nr. 2

New Wapenbuch 1605

Seite 102, Nr. 3

Erneuert- und Vermehrtes Wappen-Buch 1703

V, Zusatz 2, Nr. 1

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 55

Siebmachers großes Wappen-Buch, Supplemente 1753-1806

II, 8, Nr. 8

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1856-1940

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 144

Historisches Lexikon der deutschen Länder, 1992

Seite 27

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 37, 53, 74, 144

Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels

I, II, VII, XII, XVI, XX, XXIV


»Aufseß.  Oberfränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause, der mit Herolt von Ufsaze, liber homo, 1114 urkundlich (bayer. Staatsarchiv Bamberg, Rep. 28 Nr. 20, Bl. 19 b) zuerst erscheint und mit Otto von Aufseß 1296 die Stammreihe, beginnt; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Gebürg, zugehörig. - Reichsfreiherr Wien 24. Nov. 1714 (für Karl Heinrich, Karl Siegesmund, Ernst Alexander und Heinrich Christoph von Aufseß); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 18. Jan. 1813; mittels bayerischer Entschließung vom 28. Nov. 1882 ward sämtlichen Familienmitgliedern wieder gestattet, sich „Freiherren bzw. Freiinnen von und zu Aufseß“ zu nennen. - Kondominat-Familienvertrag Nürnberg 21. Jan. 1860.  Familientag jährlich auf Burg Aufseß.  Familienstiftung vom 1. Aug. 1882. - W. (Stammwappen): In Blau ein mit einer gold-besamten roten Rose belegter silberner Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein gold-gekrönter, mit natürlichen Pfauenfedern besteckter silberner Schaft zwischen 2 wie der Schild bezeichneten Büffelhörnern.«  (S. 6, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Aufseß.  Uradel der fränkischen Reichsritterschaft, Kantone Gebürg und Odenwald, mit gleichnamigem Stammhause in Oberfranken, der mit Herolt von Aufseß 1114 urkundlich zuerst erscheint; Reichsfreiherr d. d. Wien 24. Nov. 1714; immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 18. Jan. 1813; mittels Allerhöchster bayerischer Entschließung s. d. 28. Nov. 1882 ward sämtlichen Familienmitgliedern gestattet, sich „Freiherren“ resp. „Freiinnen von und zu Aufseß“ zu nennen. - Kondominat-Familienvertrag d. d. Nürnberg 21. Jan. 1860.  Familientage werden jährlich auf Schloß Unter-Aufseß bei Bayreuth abgehalten.  Vorstände sind die beiden Liniensenioren.  Familienstiftung vom 1. Aug. 1882. - W.: In Blau ein mit einer golden besamten roten Rose belegter silberner Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit rechts rot-silberner, links blau-silberner Decke zwischen 2 wie der Schild bezeichneten Büffelhörnern eine golden gekrönte, mit 3 Pfauenfedern besteckte silberne Turniersäule.«  (S. 13, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)


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