die von der Asseburg(v. d. A.-Falkenstein, von A.-Neindorf, von A.-Hornhausen) Stammsitz Asseburg, sö. Wolfenbüttel |
|
»Asseburg. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Widekindus de Wolferbutle, Ministerialen des Markgrafen Ekbert von Braunschweig, nach 1089 und noch 1118 urkundlich (Asseburger Urk.-Buch von J. Graf Bocholtz-Asseburg, Hannover 1876, Band I, Nr. 4-6) zuerst erscheint und mit Burchardus de Asseburc um 1219 urkundlich (a. a. O., Band I, Nr. 103), nach dem damals erbauten neuen Stammsitz südlich Wolfenbüttel benannt, auftritt. - Preußischer Graf nach dem Rechte der Erstgeburt aus je adeliger Ehe Berlin 15. Okt. 1840, Diplom Sanssouci 21. Juli 1845 (für Ludwig von der Asseburg); der Grafentitel ist zugleich an den Besitz der Mindergrafschaft (Erhebung Berlin 14. März 1845) Falkenstein geknüpft. - W. (1840): Geviert (Mindergrafschaft Falkenstein) mit goldenem Herzschild belegt, darin ein zum Sprunge sich anschickender schwarzer Wolf (Stammwappen); 1 in Blau 3 übereinander linkshin fliegende silberne Falken, 4 in Blau ein Topfhelm mit helmschützender goldener Stange, deren dreigezacktes Ende an jeder Seite mit 3 Büschen aus 5 abwechselnd schwarzen und silbernen Straußenfedern besteckt ist, 2 und 3 gespalten, rechts in Silber ein schwarzer Adler am Spalt, links 4mal von Gold und Schwarz geteilt. Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken auf grauem Fels ein sitzender silberner Falke, auf dem mittleren mit schwarz-goldenen Decken eine gold-gekrönte, mit golden-eingefaßtem Spiegel belegte rote Säule, die oben mit 9 natürlichen Pfauenfedern besteckt ist (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken 6 abwechselnd schwarze und silberne Straußenfedern.« (S. 27, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942) |
|
|
New Wapenbuch 1605 |
Seite 183, Nr. 5 |
|
Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon |
1. Teil, Spalte 43 |
|
Genealogische Adels-Historie (& Ahnentafeln) |
1. Teil, Seite 1034; 2. Teil, Seite 1117; 3. Teil, Seiten 1-19, 78, 163, 167, 314, 872, 990, 992, 1051, 1156, 1205 |
|
Hellbachs Adels-Lexikon |
Seite 82 |
|
Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels |
II, 241 |
|
Die Rittermatrikeln des Herzogthums Magdeburg, 1860 |
Seiten 42, 54 |
|
Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon |
I, 127 |
|
Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation |
Seite 6 |
|
Siebmacher’s großes Wappenbuch |
III, 1. Abt. Seite 1; III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 7; VII, 2. Abt. Seite 2 |
|
Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter |
IV, 581 (Ahnentafel) |
|
Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels |
Seiten 11, 12 |
|
Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels |
Seite 7 |
|
Vasallen-Geschlechter der Markgrafen zu Meißen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts |
Seite 11 |
|
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser |
1913-1942 |
|
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser |
1835-1942 |
|
Genealogisches Handbuch des Adels |
Bände 10, 40, 72 |
|
Historisches Lexikon der deutschen Länder, 1992 |
Seite 25 |
|
|