von Arras +


New Wapenbuch 1605

Seite 160, Nr. 3

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

2. Teil, Spalte 25

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

2. Teil, Seite 697; 3. Teil, Seite 785

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 78

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 115

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 6

Vasallen-Geschlechter der Markgrafen zu Meißen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts

Seite 11

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 6


»Arras,  Diese alte adeliche Familie in Schlesien ist nicht zu confundiren mit der von Harras in Meissen und in Thüringen, von welcher wir P. I unsers Ad. Lex. im Artik. Harras ausführlich gesaget haben.  Sinapius und das Wappenbuch P. I p. 160 zehlen sie zwar auch zu den ansehnlichsten Adelichen Familien in Meissen;  Allein man hat in den Meißnischen Geschichten nur Annam von Arras, als eine Kloster-Jungfer zu Seuselitz, aufgezeichnet und von ihr gemeldet gefunden, daß sie nebst den andern Nonnen Anno 1541, als diese Abtey secularisiret worden, jährlich 40 fl. auf Lebenszeit erhalten habe.  s. Unschuld. Nachr. von Theol. Sachen T. 12 p. 233, und kan sie wohl eigentlich von Harras geheissen haben.  Unsere von Arras sind Anno 1595 mit Adam Wentzels Hertzogs zu Teschen Gemahlin Elisabeth, Prinzeßin aus Curland, in Schlesien gekommen, zu welcher Zeit Hannibal Arras gelebet, der mit seiner Gemahlin, einer Freyin von Schlieben, Casparn Arras von Arentzdorff in Curland gezeuget hat, der A. 1601 zu Lemsel in Liefland an einer von den Pohlen empfangenen Wunde gestorben.  Wilhelm Arras von Arentzdorff, der Anno 1613 in Liefland gebohren worden, hat sich im Teschnischen Fürstenthum in Schlesien niedergelassen, sich mit einer Mattiaschovski aus Ungarn vermählet und seine Familie fortgepflantzet; ob aber dieselbe annoch florire, wird dabey nicht gemeldet.  Schles. Curios. P. 2 p. 506.«  (c. 25, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, Zweyter und letzter Theil, 1747)


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