Fürsten von Anhalt

(v. A.-Bernburg, v. A.-Dessau, v. A.-Köthen, v. A.-Zerbst)


New Wapenbuch 1605

Seite 8, Nr. 1

Gothaischer Genealogischer Hofkalender

1766-1942

Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch

1762, 3; 1804, II, 300; 1811, I, 109, 241

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 69

Uebersicht der deutschen Reichsstandschafts- und Territorial-Verhältnisse, 1830

Seite 43

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 1, 2

Die Rittermatrikeln des Herzogthums Magdeburg, 1860

Seite 40

Geschlechts-, Namens- und Wappensagen des Adels dt. Nation

Seite 5

Siebmacher's großes Wappenbuch

VII, 2. Abt. Seite 1

Regenten-Tabellen, 1906

Seite 200

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1939, 1940

Berchems Siegel, 1918

Seite 104

Europäische Stammtafeln

I, Tafeln 59, 129-135

Historisches Lexikon der deutschen Länder, 1992

Seiten 14-17, 24

Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen-Anhalt

Seite 94


»Haus Anhalt (Askanien).  Evangelisch. - Stammvater: Esico, Graf im Schwabengau und Hartgau, 1036 bis 1059; Graf zu Ballenstedt (jetzt Kreisstadt in Anhalt, a. Harz); Graf zu Askanien (ältere Form Ascharien, ehem. Burg bei Aschersleben) um 1100; Graf von Aschersleben und Anhalt (ehem. Burg auf dem Hausberge im Selketale b. Ballenstedt) nach 1170; Herzog zu Sachsen 7. April 1180-1212 (in Sachsen-Wittenberg bis 1422, in Sachsen-Lauenburg bis 1689); Fürst von Anhalt 1218.  Nach Heinrichs I. Tod, 1244/45, Teilung in die Aschersleber (+ 1315), Bernburger (+ 2. Febr. 1468), Köthener (oder Alt-Zerbster) Linie; letztere 1396 geteilt in die Albrechtsche (+ 1526) und die Sigmundsche Linie; letztere wieder geteilt 1471 in Waldemarisch-Köthener (+ 23. März 1566) und die Ernestinisch-Dessauer Linie.  Zu dieser gehort Fürst Joachim Ernst, * 21 Okt. 1536, + 6./16. Dez. 1586, der 1. März 1570 ganz Anhalt vereinigte.  Durch Vertrag vom 30. Juni 1603 Teilung in die Linien Dessau, Bernburg (+ 19. Aug. 1863), Köthen (+ 13. April 1665); es folgt die Augustäisch-Plötzkauer Linie (+ 23. Nov. 1847) und die Zerbster Linie (+ 3. März 1793); Einführung des Erstgeburtsrechts 1727, bestätigt 12. April 1729; Herzog [zu Anhalt-Bernburg] laut Kaiserlichen Patents 8. April 1806; [in Köthen und Dessau angenommen 1807, veröffentlicht 1. Juni 1807]; Herzog von Anhalt 30. Aug. 1863; Thronverzicht 12. Nov. 1918. - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz bzw. Prinzessin von Anhalt (Hoheit), die Prinzen mit dem Zusatz Herzog zu Sachsen, Graf zu Askanien. - W. (Stammwappen Askanien): Gespalten, rechts in Silber ein golden-bewehrter roter Adler am Spalt, links von Schwarz und Gold 9 mal geteilt, belegt mit schrägrechtem grünen Rautenkranz.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken 2 natürliche Pfauenfederbüsche an nach innen abgebogenen und verschränkten, von Schwarz und Gold gevierten Stäben (die Pfauenfederbüsche werden später von 2 von Schwarz und Gold gevierten verschränkten Armen gehalten).«  (S. 4, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 179. Jg. 1942)

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»Anhalt, ein alt Fürstl. Haus.  Stammt von Alberto Urso, erstem Marggrafen von Brandenburg, und dessen jüngern Sohn Bernhard, Herzog zu Sachsen.  Heinrich Pinguis, welcher 1218. der erste Fürst von Anhalt wurde.  Theilte sich 1603 in I. Dessau, II. Bernburg, III. Zerbst, IV. Cöthen, und als die Linie zu Cöthen mit F. Wilhelm Ludwig 1665 erlosch, succedirte, vermöge der zuvor errichteten Hausverträge, die Linie zu Plötzkau, von welcher die heutiges Tages florirende Fürstl. Cöthen. Linie abstammt.«  (S. 5, Neues Genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch, 1. Teil, 1795)


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