von Altmannshofen +

Stammsitz Altmannshofen, n. Leutkirch


Erneuert- und Vermehrtes Wappen-Buch 1703

II, 100, Nr. 12

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 17

Genealogische Adels-Historie

2. Teil, Seiten 1-9

Hellbachs Adels-Lexikon

I, 63

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 62

Vasallen-Geschlechter der Markgrafen zu Meißen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts

Seite 6

Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meissnischen Adels

Seite 2


»Altmannshofen,  Dieses alten Adelichen Geschlechts in Meissen Stamm-Haus, Altmannshofen, liegt in Schwaben, allwo es auch vor Zeiten floriret hat, wie in Crusii Annal. Svev. p. III p. 73 zu lesen, woselbst zugleich Henricus von Altmannshofen ums Jahr 1250 angeführet, und Ursula von Altmannshofen von Bucelino in Germ. S. p. 160 unter die Aebtißinnen des Klosters Katz Anno 1468 gezehlet wird.  Dieser Autor fänget die ordentliche Stamm-Reihe dieses Geschlechts mit A. 1290 an, und meldet, daß hernach Berthold von Altmannshofen aus Schwaben, zu Churfürst Friderici Sapientis Zeiten in Meissen gekommen, und an dessen Hofe Ober-Schencke worden.  Jn hochgedachten Chur-Fürstens Testament de Anno 1517 wird er mit den Lehn-Gütern, so durch Absterben Hansens von Schönberg zu Hausdorff bey Colditz, dem Chur-Fürsten heimgefallen, bedacht, und wird er ausdrücklich dessen Schencke genennet.  Von seinen Nachkommen war Berthold II, welcher die Güter Comichau, Zirla und Zollwitz im Amte Colditz auf das Geschlecht gebracht hat.  Sein Enckel Hans hat es bis auf den heutigen Tag fortgesetzet, und war von seinen Ur-Enckeln Hans Ernst, auf Comichau, ein Vater Julii Ernstens auf Comichau und Culmen, der noch Anno 1729 als Königlich Pohlnischer und Chur-Sächsischer Cammer-Juncker, Ober-Forstmeister und Amts-Hauptmann zu Grillenburg und Dippolswalde, floriret, und seinen Stamm fortgesetzet hat.  Knaut prodr. Misn. MS.«  (c. 17, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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