von Alten

(v. A.-Linsingen)

Stammsitz Ahlten, ö. Hannover
(vgl. auch das Wappen der von Garmissen)


New Wapenbuch 1605

Seite 184, Nr. 7

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 12

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 12

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 62

Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover, 1840

Seite 63

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 55

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 2. Abt. Seite 3; II, 9. Abt. Seite 2; III, 2. Abt., 2. Band, 1. Teil Seite 5; III, 5. Abt. Seite 1

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 2

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 101 (Ahnentafel)

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seite 4

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1900-1941

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1844-1942

Jahrbuch des Deutschen Adels

I, 7

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 5, 10, 28, 43, 56, 71, 144


»Alten.  Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit dem Stammhause Ahlten im „Großen Freien“ bei Hannover, zum späteren Amt Ilten gehörig, der mit Dietrich von Alten, Stift Hildesheimischem Ministerialen, 1182 urkundlich (Urk.-Buch des Hochstifts Hildesheim, Band I, Nr. 413) zuerst erscheint und mit Eberhard von Alten, 1183 bis 1210, die Stammreihe beginnt. - W.: In Silber 7 schrägrechts aneinander gereihte, mit je einem goldenen Nagelknopfe belegte rote Wecken.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 7 je mit einer schwarzen Hahnenfeder besteckte rote Pfeilflitsche.«  (S. 1, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941)

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»Alten.  Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit dem Stammhause Ahlten im „Großen Freien“ bei Hannover, zum späteren Amt Ilten gehörig, der mit Dietrich von Alten, Stift Hildesheimischem Ministerialen, 1182 urkundlich (Urk.-Buch des Hochstifts Hildesheim, Band I, Nr. 413) zuerst erscheint und mit Eberhard von Alten, 1183 bis 1210, die Stammreihe beginnt. -

A. Alten-Linsingen.  Preußischer Graf nach dem Rechte der Erstgeburt unter dem Namen „Alten-Linsingen“ Berlin 18. Jan. 1901 (für Karl Georg Edmund von Alten). - W. (1901, Schild = Stammwappen): In Silber 7 schrägrechts aneinander gereihte, mit je einem goldenen Nagelknopfe belegte, rote Wecken.  Grafenkrone und 2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten gekrönten 7 je mit einer schwarzen Hahnenfeder besteckte rote Pfeilflitsche (Stammwappenhelm), auf dem linken rot-silbern bewulsteten eine rote Linsenstaude zwischen offenem roten Adlerflug, belegt mit je 3 silbernen Balken, die ihrerseits mit 7 (3, 3, 1) roten Linsen belegt sind (Grafen v. Linsingen).  Schildhalter: Rechts ein schwarzer Hahn, links ein goldener Löwe.  Wahlspruch: Sola nobilitat virtus.

B. Alten.  Hannoverscher Graf nach dem Rechte der Erstgeburt Carlton-House 21. Juli 1815 (für Karl August von Alten, Königl. großbritann. u. hannov. General, der 20. April 1840 ohne Leibeserben starb) und eventuelle Ausdehnung des Grafenstandes nach dem Rechte der Erstgeburt Carlton House 8. Nov. 1816 (auf Adolf Viktor Christian Jobst von Alten, * 2. Nov. 1755, + 23. Aug. 1820, älteren Bruder des Vorgenannten, für den Fall, daß jener kinderlos stürbe). - W. (1815): Schild wie bei A.  Grafenkrone.  Helm wie rechter Helm bei A.  Schildhalter: 2 Soldaten in hannoverscher Uniform.  Wahlspruch: Pro patria.«  (S. 6 & 7, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)

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»Alten.  Evangelisch. - Preußen (Hannover, Schlesien und Pommern) und Mecklenburg. - Niedersächsischer Uradel, dessen Stammsitz vielleicht der Ort Ahlten im Amte Burgdorf ist und der urkundlich zuerst mit Dietrich von Alten, 1182-1208, und Eberhard von Alten, 1183-1210, Lehnsleuten des Stiftes Hildesheim, erwähnt wird.  Mit letzterem beginnt zugleich die Stammreihe. - W.: In Silber sieben in Form eines Schrägrechtsbalkens aneinander gereihte mit je einem goldenen Tropfen belegte rote Wecken.  Auf dem (seit dem XV. Jahrh. meist gekrönten) Helme mit rot-silberner Decke sieben je mit einer schwarzen Hahnenfeder besteckte rote Pfeilflitsche.«  (S. 2, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1. Jg. 1900)

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»Alten.  Lutherisch. - Königreich Hannover und preußische Provinz Sachsen. - Hannöverischer Graf nach dem Recht der Erstgeburt 7. Aug. 1815. - Besitz: die Rittergüter Stelle und Warmbüchen im Fürstenthum Lüneburg, Wilkenburg im Fürstenthum Calenberg und Leipnitz in der preußischen Provinz Sachsen. - W.: in Silber sieben rothe, in Form eines Schrägebalkens aneinander gereihete, schrägelinks gestellte Wecken, jede in der Mitte mit einem goldenen Tropfen belegt; auf dem gekrönten Helme sieben schwarze Hahnenfedern, welche, linkshin gebogen, aus rothen Köchern hervorgehen.  Devise: Pro patria.«  (S. 15, Gotha. Genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855)

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»Alten.  Sig. Conradi de Alten vom Jahr 1384 ist ein nach der Rechten gelehnter dreyeckter Schild mit sieben schrägrechts liegenden Wecken.  Als etwas besonderes findet es sich nur allein in diesem Siegel, daß im linken durch die Lage des Schildes in die Höhe stehenden Oberwinkel drey kleine Kugeln 2. 1. liegen.

Sig. Martini von 1354. ein schrägrechter Streif von 7 Wecken; Sig. Everhardi von 1301 sechs, und Sig. Diderici von 1376 gleichfals sechs schrägrechts liegende Wecken.  Jm letzten Siegel verlieren sich die äussern im Schildes Rand.  Grupens Hannöv. Alterthümer S. 66, 134, 261, und 183.

Ein Altensches Siegel mit 10 schrägrechts liegenden Wecken, doch daß die äussern der Schildes Rand fast gänzlich dem Auge entziehet, liefert J. Chr. Harenberg in histor. Gandersh. diplom. Tab. 30. Fig. 2.

Jm Döringschen Wapenbuche Ms. sind 5 quer liegende Wecken, jede mit einer goldenen Saamen-Kapsel belegt, zum Helmkleinod aber ein Hahnenschwanz von sechs oben silbernen unten schwarzen Federn angegeben.

Fürstens W. B. 1 Th. S. 184. N. 7. hat 5 schrägrechts über einander gestellte, die äussern im Schildesrande sich verlierende rothe Wecken im silbernen Felde, zwischen jeder eine besaamete goldene sechs blätterigte Rose.  Ueber den Helm einen Wulst mit fünf schwarzen Strausfedern, und silberne und rothe Helmdecken.

Ein vom hohen Stifte zu Minden am 25ten August 1703 attestirtes Wappen zeigt im silbernen Felde 7 schrägrechts mit der schmalen Seite an einander geschobene, jede mit einer goldenen Saamenkapsel belegte rothe Wecken.  Die obere verlieret sich in den Schildesrand, die unterste berührt ihn nur.  Auf dem Helm ist ein roth und silbern gekrönter Wulst mit sieben Schäften, aus jedem kommt eine linksgekrümmete schwarze Hahnenfeder herfür, von denen die zur Rechten die grösseste die zur linken die kleineste ist.  Helmdecken silbern und roth.  Zufolge eines Paderbornischen Ritterschaftl. Zeugnisses ist das Wappen am 29sten Febr. 1744 folgendergestalt aufgeschworen:  Jm silbernen Felde 6 mit der spitzen Seite schrägrechts an einander gesetzte rothe Wecken mit goldenen Saamenkapseln.  Auf dem gekrönten Helm 6 rothe Schäfte in jeder derselben eine linksgekrümmete Hahnenfeder, von denen die zur linken die kleineste ist.  Helmdecken silbern und roth.  Eine aus der Familie selbst sich herschreibende Zeichnung stellet im silbernen Felde 7 schrägrechts an einander gesetzte, jedoch durchbohrte Wecken dar, die äussern verlieren sich im Rande.  Der gekrönte rothe und silberne Wulst des Helms ist mit sieben rechtsgekehrten oben schwarz, unten silbernen Hahnenfedern besetzt.  Helmdecken silbern und roth.  Hannöverisch auch Lüneburg. Adel.«  (Nr. 12, Nachrichten von adelichen Wapen, 1786)


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