von Albedhyll

(v. Albedyll, d’Albedhyll)


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

2. Teil, Spalte 6

Siebmacher’s großes Wappenbuch

III, 1. Abt. Seite 33; III, 2. Abt. Seite 73

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 37

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser

1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1899-1939; 1936-1942

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 39, 52, 53, 115, 144


»Albedyll.  Evangelisch. - Baltisches Geschlecht, das in Livland mit Johann und Nikolaus Albedelle, Bürgern in Riga 1349-80 urkundlich (Liber redituum der Stadt Riga) zuerst erscheint und später in den Landadel übergegangen ist.  Eingetragen in Klasse I der livländischen, estländischen und kurländischen Adelsmatrikel.  Die fortlaufende Stammreihe beginnt mit Claus Albedille, 1473.  Die Familie teilte sich im 17. Jahrhundert in drei Linien, von denen die I. und II. Linie nach der russischen Besitzergreifung von Livland nach Schweden übersiedelte und dort den Freiherrenstand erhielt.  Die III. Linie - 1830 im Baltikum erloschen - wurde seit Ende des 18. Jahrhundert in Deutschland fortgepflanzt. - W.: In Blau ein schrägrechts gestellter gekappter Baumstamm natürlicher Farbe mit oben 2, unten 1 Knorren, begleitet oben von einem sechsspitzigen silbernen Stern, unten von silbernem Halbmond, die Hörner nach dem oberen Schildrand kehrend.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken ein natürlicher Pfauenstoß von neun Federn.«  (S. 1, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 34. Jg. 1942)


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