von Ahlefeldt

(v. A.-Laurvig, v. A. Freiherren von Dehn, v. Ahlefeld)

(eines Stammes mit denen von Rumohr)


New Wapenbuch 1605

Seite 186, Nr. 2

Genealogische Adels-Historie (Ahnentafeln)

1. Teil, Seite 415; 3. Teil, Seiten 269, 739

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 8

Allgemeines Genealogisches und Staats-Handbuch

64. Jahrgang, I, Seite 414

Hellbachs Adels-Lexikon

Seite 54

Archiv für Geschichte und Genealogie, 1842

I, 259

Genealogisches Jahrbuch des deutschen Adels

II, 230

Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte

1846, 427

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 25

Siebmacher's großes Wappenbuch

II, 3. Abt. Seite 19

Der Adel Mecklenburgs, 1864

Seite 1

Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter

IV, 524, 670 (Ahnentafeln)

Stammbuch-Blätter des norddeutschen Adels

Seiten 2, 3

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser

1902-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1914-1940

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1826-1940

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 27, 38, 47, 65, 71, 142, 144

Festschrift der Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft, 1960

Seite 134


»Ahlefeldt (Ahlefeld).  Evangelisch. - Holsteinischer Uradel gleichen Stammes und Wappens mit den von Rumohr, Bosendal und Rastorp, der wahrscheinlich mit den Schaumburgern nach Holstein gekommen ist und mit Benedictus de Alevelde, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 16. Juni 1321 urkundlich (Lübeck. Urk.-Buch, Band III, S. 69) zuerst erscheint. - W.: Gespalten; rechts in Blau ein silberner Flügel am Spalt, links in Silber 2 rote Balken.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine auf golden-bequastetem roten Kissen sitzende silberne Bracke mit gold-beringtem roten Halsband.«  (S. 1, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 39. Jg. 1940)

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»Ahlefeldt Freiherren von Dehn.  Evangelisch. - Uradel, der mit Benedictus de Alevelde, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 16. Juni 1321 urkundlich (Lübecker Urk.-Buch Band III, S. 69) zuerst erscheint.  Das Geschlecht kam 1143 aus Niederdeutschland nach Holstein und verbreitete sich in Schleswig, Mecklenburg und Dänemark. - Namen- und Wappenvereinigung mit „Dehn“ für den jedesmaligen Nutznießer des Stammhofes Ludwigsburg, Gräflich Dehnschen Fideikommisses, Schloß Fredensborg 25. Juni 1783 (für Carl Friedrich Ulrich von Ahlefeldt, vermählt mit Sophie Charlotte Friederike Freiin von Dehn); preußischer Freiherr (seit 1783 wurde der Name Baron bzw. Freiherr von Dehn von dem jeweiligen Fideikommißherrn bereits geführt) als „von Ahlefeldt Freiherr von Dehn“ Berlin 12. März 1913 (für Friedrich August Kaspar Hermann von Ahlefeldt-Dehn und vererblich auf denjenigen seiner ehelichen männlichen Nachkommen, der im Besitz des Gräflich Dehnschen Fideikommisses Waabs (1147 ha), Kr. Eckernförde, gelangen wird, für die Dauer des Fideikommißbesitzes; das Fideikommiß ist aufgelöst worden). - W. (1913): Gespalten; rechts gespalten, vorn in Blau ein silberner Flügel am Spalt, hinten in Silber zwei rote Balken (Stammwappen); links in Gold über einem dreifüßigen schwarzen Henkeltopf (Grapen) balkenweise 3 fünfstrahlige silberne Sterne (Freiherren von Dehn).  2 Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken auf golden-bequastetem roten Kissen ein sitzender silberner Bracke mit gold-beringtem roten Halsbande (Stammwappenhelm), auf dem linken gekrönten mit schwarz-goldenen Decken ein 5strahliger silberner Stern zwischen offenem schwarzen Fluge (Freiherren von Dehn).  Schildhalter: Rechts der Bracke, links ein brauner Bär mit gold-beringtem roten Halsbande.«  (S. 2, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 90. Jg. 1940)

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»Ahlefeldt Freiherr von Dehn (des Stammes Ahlefeldt).  Evangelisch. - Stift Hildesheimscher Uradel, der mit Benedictus de Alevelde, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 16. Juni 1321 als Zeugen zuerst urkundlich (Lübecker Urkundenbuch Band 3, S. 69) erscheint.  Die Familie verbreitete sich nach Holstein, Schleswig, Mecklenburg und Dänemark. - Namen- und Wappenvereinigung mit „Dehn“ für den jedesmaligen Nutznießer des Stammhofes Ludwigsburg, Gräflich Dehnschen Fideikommisses, d. d. Schloß Fredensborg 25. Juni 1783; preußischer Freiherr unter dem Namen „von Ahlefeldt Freiherr von Dehn“ d. d. Berlin 12. März 1913 (für Friedrich August Kaspar Hermann von Ahlefeldt-Dehn und vererblich auf denjenigen seiner ehelichen männlichen Nachkommen, der im Besitz des Gräflich Dehnschen Fideikommisses Waabs (1147 ha), Kr. Eckernförde, gelangen wird, für die Dauer des Fideikommißbesitzes). - W. (1913): Gespalten, rechts (Ahlefeldt) gespalten, vorn in Blau ein silberner Flügel am Spalt, hinten in Silber zwei rote Balken; links (Dehn) in Gold über einem dreifüßigen schwarzen Henkeltopf (Grapen) balkenweise 3 fünfstrahlige silberne Sterne.  2 Helme.  Auf dem rechten Helme mit rot-silberner Decke auf golden-bequastetem roten Kissen ein sitzender silberner Windhund mit gold-beringtem roten Halsbande; auf dem linken Helme mit schwarz-goldener Decke ein 5strahliger silberner Stern zwischen offenem schwarzen Fluge.  Schildhalter: Rechts der Windhund, links ein brauner Bär mit gold-beringtem roten Halsbande.«  (S. 3, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 64. Jg. 1914)

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»Ahlefeldt (Ahlefeld).  Evangelisch. - Preußen (Holstein), Schweden, Vereinigte Staaten von Nordamerika, Argentinien. - Stift Hildesheimer Uradel, der 1320 zuerst urkundlich erwähnt wird.  Die Familie verbreitete sich nach Holstein, Schleswig, Mecklenburg und Dänemark. - W.: Gespalten, vorn in Blau ein silberner Flug aus dem Spalte wachsend, hinten in Silber zwei rote Balken.«  (S. 2, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, 3. Jg. 1902)

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»Ahlefeldt.  Evang. Conf. - Die Familie Ahlefeldt stammt aus Schwaben, von den Grafen Schwabeck und Baldshusen (Balatshausen).  Zu Zeiten des Kaisers Heinrich II. verließ der jüngere Sohn des Grafen Conrad v. Schwabeck und Balatshausen die väterlichen Güter, kaufte sich in Niedersachsen an und nannte sich nach der im Fürstenth., jetzigen Landdrostei Hildesheim gelegenen Stadt Alfeld.  Kaiser Leopold I. setzte eine Linie des Geschlechts am 14. Dec. 1665 wieder in den Reichsgrafenstand ein, und am 20. Juni 1672 wurde dieselbe in den dänischen Grafenstand erhoben.  Sie besaß von 1699 bis 1813 die Grafschaft Rixingen und bis 1805 die Grafsch. Laurwigen in Norwegen.  Beim Verkaufe der letztern wurde ein Fideicommiß-Capital in die dän. Staatscassen gesetzt, dessen Besitzer alle Privilegien des ehemaligen Lahnsgrafen zu Laurwigen genießt und den Namens Ahlefeldt-Laurwigen führt.  (Histor., genealog. u. diplomat. Nachricht von dem adel. Geschlechte der v. Ahlefeldt, von C. H. Moller, Prof. zu Kopenhagen.  Flensburg, 1771.«  (S. 51, Genealog. Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser, 9. Jg. 1836)


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