von und zu Adelsheim

Stammsitz Adelsheim, nö. Mosbach


New Wapenbuch 1605

Seite 102, Nr. 9

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 3

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 13

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser

1848-1940

Vasallen-Geschlechter der Markgrafen zu Meißen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts

Seite 3

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 30, 51, 53, 144

Historisches Lexikon der deutschen Länder, 1992

Seite 6


»Adelsheim.  Fränkischer Uradel, der mit Hans von Adelsheim 1324 urkundlich (vgl. Weiß, Regesten der Freiherren von Adelsheim, Mannheim 1888) zuerst erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Odenwald zugehörig.  Gemeinsamer Stammvater ist Conrad Albert von und zu Adelsheim, * 1590, + 1638, dessen Söhne die beiden Linien stifteten. - W. (Stammwappen): In Silber ein nach rechts gebogenes schwarzes Steinbockshorn.  Aus dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken zwischen 2 silbern und schwarz geteilten Steinbockshörnern eine wachsende, an den Armen gestümmelte silbern-gekleidete gold-gekrönte Jungfrau mit goldenem Zopf. -

I. Linie (Sennfeld).  Evangelisch und katholisch. - Stammvater: Gottfried, * 1623, + 1672. - Nach dem unterm 8. April 1884 mit dem Tode des Freiherrn Adolf von Adelsheim im Mannesstamme erfolgten Erlöschen der II. Linie trat die I. Linie in deren Erbe. - Badische Genehmigung zur Annahme der früher üblich gewesenen Namensform „Freiherr von und zu Adelsheim“ Karlsruhe 5. Juni 1901 (für die Freiherren Carl Adalbert Oktavian und Alfred Ludwig). - Besitz: Das ehemalige Kondominatsstammgut, bestehend aus Gütern in Adelsheim, Hergenstadt, Sennfeld und Zimmern, Baden, Wachbach, Apfelbach, Hachtel, Igelstruth und Lillstadt, Württemberg. -

II. Linie (Adelsheim).  Erloschen.  Stammvater: Wilhelm Heinrich, * 1625, + 1699. - Immatrikuliert im Königreich Bayern der Freiherrenklasse 26. Okt. 1830.«  (S. 1 & 2, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 90. Jg. 1940)

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»Adelsheim.  Uradel der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Odenwald, der mit Hans von Adelsheim 1324 zuerst erscheint. - Die beiden Linien stammen von zwei 1623 bzw. 1625 geborenen Brüdern. - W.: In Silber ein nach rechts gebogenes schwarzes Steinbockshorn.  Aus dem gekrönten Helme mit schwarz-silberner Decke wächst zwischen silbern und schwarz geteilten Bockshörnern eine an den Armen gestümmelte silbern gekleidete Jungfrau mit goldener Krone und goldenem Zopf hervor. -

I. Linie: Sennfeld.  Evangelisch und katholisch. - Nach dem unterm 8. April 1884 mit dem Tode des Freiherrn Adolf von Adelsheim erfolgten Erlöschen der II. Linie im Mannesstamme trat die I. Linie in deren Erbe. - Badische Genehmigung zur Annahme der früher üblich gewesenen Namensform „von und zu Adelsheim“ d. d. Karlsruhe 5. Juni 1901 (für die Freiherren Carl Adalbert Oktavian und Alfred Ludwig). - Besitz: Das Kondominatsstammgut, bestehend aus den Besitzungen in Adelsheim, Hergenstedt, Sennfeld und Zimmern, Großherzogtum Baden, Wachbach, Apfelbach, Hachtel, Igelstruth und Lillstadt, Württemberg.

II. Linie: Adelsheim.  Im Mannesstamme erloschen 8. April 1884.  Immatrikuliert im Königreich Bayern der Freiherrenklasse 26. Okt. 1830.«  (S. 1 & 2, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 60. Jg. 1910)


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