Adelmann von Adelmannsfelden

Stammsitz Adelmannsfelden, w. Ellwangen


New Wapenbuch 1605

Seite 112, Nr. 4

Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 3

Medings Nachrichten von adelichen Wapen

Nr. 3

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser

1841-1942

Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon

I, 12

Genealogisches Handbuch des Adels

Bände 2, 40, 53, 94, 112, 144

Historisches Lexikon der deutschen Länder, 1992

Seite 6


»Adelmann von Adelmannsfelden.  Katholisch und evangelisch. - Schwäbischer Uradel mit der Stammburg Adelmannsfelden, Kr. Aalen, Württemberg, der mit Sigefridus de Adelmanesveldon um 1136 urkundlich (Staatsfinanzarchiv Ludwigsburg, s. Württ. Vierteljahrshefte für Landesgesch. XXXV. Jahrg. 1929, S. 46) Walchun und seinem Bruder Ruodolph 1147 urkundlich (Staatsarchiv Stuttgart) zuerst erscheint, 1385 nach Neubronn übersiedelt und 1407 seinen Sitz in Hohenstadt nimmt; zur schwäbischen Reichsritterschaft Kantons Kocher gehörig. - Erbmarschallamt (Seniorat) der gefürsteten Propstei Ellwangen (dann Provinzial-Erbamt des vorm. Königr. Württemberg) 1674; Edler Pannerherr und Reichsfreiherr mit „Wohlgeboren“ unter Aufnahme in den alten Herrenstand Prag 14. Febr. 1680 (vom Kaiser Leopold I., für Wilhelm Adelmann von Adelmannsfelden); Reichsgraf und bayerischer Graf München 22. Sept. 1790 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern als Reichsvikar für Joseph Anselm Maria Patriz Freiherrn Adelmann von Adelmannsfelden, Bes. der reichsunmittelbaren Rittergüter Adelmannsfelden, Hohenstadt usw., K. K. Kämmerer, Herzogl. württ. Wirkl. und kurtrier. Geheimen Rat usw.). - Gemeinschaftlicher Fideikommißbesitz (Majorat), je in den Stämmen der unten genannten drei Brüder (Familienstatut von 1891), ist aufgelöst worden: Die Rittergüter Hohenstadt (erste Besitznahme 11. Jan. 1407, dauernder Bes. seit 6. März 1530) und Schechingen (dauernder Bes. seit März 1435), Kr. Aalen, Württemberg. - W. (1790): Geviert mit goldenem Rande; 1 und 4 in Silber ein rot-gekrönter blauer Löwe (Stammwappen), 2 und 3 in Schwarz ein rundes goldenes Sieb.  Grafenkrone und 2 Helme; auf dem rechten gekrönten mit blau-silbernen Decken der Löwe wachsend, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein halbes goldenes Sieb, an beiden Enden besteckt mit je 3 schwarzen Straußenfedern (Stammwappenhelm).«  (S. 3, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 115. Jg. 1942)


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